Ostbrandenburg (eb/geh). Zum 6. Turnier der diesjährigen „Fußballpokalserie Jugend gegen Gewalt für gelebte Integration” trafen sich die Teams diesmal in der Sporthalle in Neuzelle.

„Eingeladen hatte das  Rahn- Gymnasium um den rührigen Erzieher Ronny Stößer, der neben wichtigen organisatorischen Dingen auch als Trainer des Rahnteams und als  Schiedsrichter der Veranstaltung wirkte”, erzählt „Jugend gegen Gewalt”-Projektleiter Wilfried Bremer.
Die Zuschauer erlebten feinste fußballerische Kost und ein tolles Fest der gelebten Integration. Hatten die Veranstalter doch nach dem Turnier noch zu einem Grillfest und kleinem Workshop geladen. In entspannter Runde, mit Teilnehmern aus 14 Nationen, wurden unter anderem Meinungen zur Flüchtlingsproblematik, zu kulturellen Unterschieden, aber auch zum Alltagsleben, dessen Regeln und Normen diskutiert.
An der diesjährigen Pokalserie mit acht Turnieren nehmen insgesamt 14 Teams aus Ostbrandenburg und Berlin sowie aus Erstaufnahmestellen im Land teil. Das Team von DRK-EAS Eisenhüttenstadt konnte mit dem Sieg am Ende des Turniers zwar seine Favoritenrolle für den Gesamtsieg weiter aufbessern, profitierte aber von der knappen 1:2-Niederlage des jungen Rahnteams, gegen die diesmal geschlossen auftretenden Oldies von  Cosmos Frankfurt (Oder). Der Frankfurter Keeper Björn Peisker erhielt schließlich zu Recht die Auszeichnung als bester Torwart. Als bester Spieler wurde einstimmig Mohamed Takhoni aus Syrien vom Team DRK-EAS Eisenhüttenstadt geehrt.
Wie ausgeglichen die Leistungsstärke der Teams bei diesem Turnier war, war auch daran zu erkennen, dass sich die hochgehandelten Teams Alma Fürstenwalde oder Haus Einstein aus Frankfurt (Oder) mit nachrangigen Plätzen zufrieden geben mussten.
Die Tabellenspitze führt DRK- EAS Eisenhüttenstadt vor Alma Fürstenwalde und vor Einstein Frankfurt (Oder) an.  Cosmos Frankfurt (Oder) und Rahn Neuzelle verbesserten sich im Feld der 14 Teams auf Platz vier und fünf.
Unterstützt wurde die Veranstaltung durch die Brandenburgische Sportjugend mit ihrem Projekt „Integration durch Sport”.