Ostbrandenburg (geh). 15 Schülerinnen und Schüler des Frankfurter Gauß-Gymnasiums sowie drei Auszubildende des IHP-Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik kooperierten in einem Projekt.

Ist Wasserstoff der Energieträger der Zukunft? Damit beschäftigten sich die jungen Leute. Sie erforschten Erzeugung und Speicherung regenerativer Energie, wobei auch die Umwandlung in Elektro- oder Bewegungsenergie eine Rolle spielte. Die Stadtverkehrsgesellschaft mbH Frankfurt (Oder) unterstützte die Arbeit mit Expertise und der Vermittlung relevanter Kontakte. Die Projektteilnehmer konnten ihre Ergebnisse bei Exkursionen zu Unternehmen in Berlin oder Hamburg verifizieren. Die Robert Bosch Stiftung förderte das dreijährige Projekt im Rahmen des Programms „Our Common Future“.
Timm Langendörfer und Pia Celestina Klemens entschieden sich nach ihrer Facharbeit in der 9. Klasse am Projekt teilzunehmen. „Wir wollten mehr über Energieträger wissen“, erinnern sie sich zurück. Auf die im Projekt entwickelte Brennstoffzelle sind sie besonders stolz. Mit ihrem Wasserstoff-Modellauto nahmen sie in Chemnitz am internationalen Finale der „Hydrogen Horizon Automotive Challenge“ teil. In der Kategorie „Neuste Technologie” belegten sie den zweiten Platz. Pia Celestina: „Außerdem fuhren wir die schnellste Runde“. Neben den deutschen Teams traten Schülergruppen aus Tschechien, der Slowakei, Russland, den Niederlanden, der USA und Polen an.
„Wer sich mit Wasserstoff für den Verkehr beschäftigt, denkt schnell auch in anderen Bereichen an diesen Energieträger“, erklärt Jürgen Berthold, IHP-Projektleiter. Die Schüler bekamen ein Verständnis für die aktuelle Energiesituation in Deutschland. Im IHP-Schülerlabor werden einige nach Projektende weiterforschen und Seminararbeiten für die Fächer Physik und Chemie anfertigen.