Ostbrandenburg (geh). Zum Abschluss der „Projekttage Jugend gegen Gewalt 2016” wurde von den Mitgliedern des gleichnamigen Vereins ein großes Fest gefeiert.

„Das war toll in Neuzelle”, resümierten die über 30 ehemaligen und aktiven Vereinsmitglieder von „Jugend gegen Gewalt“, als sie sich  im Areal des Frankfurter Schießzentrums an der Eisenhüttenstädter Chaussee zu ihrem 1. Projekt-Spiel-, Spaß- und Grillfest trafen. Das machen sie alle zwei Jahre. Dabei werden Projektaktivitäten analysiert wie eben dieses große Fußballturnier mit jungen Leute aus 17 Nationen, das kürzlich von den Vereinsmitgliedern in Neuzelle veranstaltet wurde. Die Zusammenkunft wurde auch genutzt, um neue Ideen zu diskutieren und das weitere Vorgehen abzustimmen.
Analysiert wurden auch die zunehmenden sozialen Probleme, vor allem im Bereich alleinerziehender Mütter und kinderreicher Familien. Und es wurden Ansätze zum Helfen entwickelt. So wollen die Organisatorinnen und Organisatoren des Projekts Kinder von Alleinerziehenden und kinderreichen Familien, vor allem aber auch benachteiligte Kinder, zu gemeinsamen Spiel-, Sport- und Spaßaktionen zusammenbringen und damit das Gefühl „Wir sind eine große glückliche Familie“ vermitteln, erklärt Projektleiter Wilfried Bremer.
Diese pädagogische Idee soll auch durch Spendensammlungen, die zweimal im Jahr stattfinden, unterstützt werden. Wilfried Bremer: „Wir wollen aber auch gezielt Kriegsflüchtlingskinder in die Vorbereitung und Durchführung dieser Projektarbeit einbeziehen, denn das gegenseitige Kennenlernen und Achten der Kulturen und Lebensweisen ist gerade für die Jüngsten im Integrationsprozess mit entscheidend“.