Frankfurt/Oder (gla). Im Bildungszentrum der Handwerkskammer wurden Handwerker der Region mit dem silbernen Meisterbrief geehrt.

„Ehre wem Ehre gebührt“, sagte Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Frankfurt (Oder), Region Ostbrandenburg Uwe Hoppe zu Beginn der Festveranstaltung. Er lobte die Beständigkeit, Fertigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit, die alle anwesenden Meister in den vergangenen 25 Jahren bewiesen hatten. Harald Schmidt vom Vorstand der Sparkasse Oder-Spree ergänzte drei weitere Eigenschaften: „Wissen, Können und Wollen“. Eine Handwerkslehre vermittele nicht nur Fachwissen, sondern auch Werte und Tugenden. Er übergab Hoppe und dem Präsidenten der Handwerkskammer Wolf-Harald Krüger symbolisch die Vereinbarung mit dem Finanzdienstleister. Manfred Elsner, Tischler im Ruhestand mit goldenem Meisterbrief, hielt die Festrede: „Sie haben die Chance nach der politischen Wende genutzt und stehen heute erfolgreich mitten im Berufsleben“, beglückwünschte er die Ehrengäste. Einige von ihnen feierten nicht nur 25 Jahre Meisterbrief, sondern auch das 25. Firmenjubiläum. „Sichern Sie sich durch die eigenen Berufsausbildung den Fortbestand Ihres Unternehmens“, ermutigte sie Elsner.
Moderatorin Anja Schliebe würdigte auch die Handwerker, die sich ehrenamtlich engagieren: „Ehrenamt und Handwerk bilden eine Symbiose“. Präsident Wolf-Harald Krüger freute sich, dass nahezu die Hälfte des Jahrgangs 1992 erschienen war. Das gab ihm die Gelegenheit, „Leute kennenzulernen, die wir sonst nur als Beitragszahler kennen“. Den Meisterbrief beschrieb er in seiner Laudatio als „das sicherste Wertpapier, das wir kennen“. Die Meister dieses Jahrgangs nach der Wende hätten sich erfolgreich im freien Wettbewerb der sozialen Marktwirtschaft durchgesetzt und Arbeitsplätze geschaffen, so Krüger. „Gott segne das ehrbare Handwerk“. Zusammen mit Schmidt und Hoppe überreichte er die eingerahmten Meisterbriefe, Blumen und Souvenirschals.
Stellvertretend für die Empfänger der silbernen Meisterbriefe bedankte sich Stuckateur Ulrich-Christian Müller für die erfahrene Achtung, Anerkennung und den Respekt. Uwe Hoppe dankte zum Abschluss des Festakts allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der Moderatorin und Lukas Müller, der die Veranstaltung mit dem Saxophon musikalisch untermalte. Bei einem anschließenden Buffet hatten die Handwerker Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.