Bad Saarow (eb/geh). Im Helios Klinikum Bad Saarow stehen die Zeichen auf Wachstum: Mit rund 350 Gästen wurde der Neubau zur Erweiterung der Palliativstation, der Kardiologie und der Neurologie feierlich eingeweiht.

Klinikgeschäftsführerin Carmen Bier, Ärztlicher Direktor Dr. med. Jens Osel, Pflegedirektorin Dominique Nippe und der Wissenschaftliche Direktor Prof. Dr. med. habil. Stefan Koch haben das rote Band zerschnitten.
Das neue Gebäude vergrößert die bestehenden Häuser I und J und schafft damit auf insgesamt 3.700 Quadratmetern Platz für Betten und Therapie-, Funktions- und Untersuchungsräume sowie für ein Technikgeschoss. Mit dem Neubau reagiert das Bad Saarower Klinikum mit seinen stetig wachsenden medizinischen Leistungsangeboten auf die gestiegene Patientennachfrage. Neben einer zweiten interdisziplinären Palliativstation mit zwölf Betten beziehen im Laufe dieses Monats die Kardiologie und die Neurologie II sowie die Stroke Unit die neuen Räumlichkeiten. Der zusätzlich gewonnene Platz wird auch für verschiedenste Therapie-, Funktions- und Untersuchungsräume genutzt und ermöglicht langfristig bessere Bedingungen für Patien-ten und Mitarbeiter.
„Wir freuen uns, an die regen Bauaktivitäten der letzten Jahre anzuknüpfen und den Neubau in den nächsten Wochen mit Leben zu füllen. Unser großer Dank gilt allen beteiligten Baufirmen, insbesondere der Bau- und Projektsteuerung mit Ellen Fiedler, Rüdiger Beau und Carl-Heinz von der Reith. Auch die nächste Etappe steht bereits an, denn schon im April geht es mit dem Bau des neuen Eltern-Kind-Zentrums weiter“, sagte Carmen Bier in ihrer Eröffnungsrede. Bei einem Rundgang konnten sich Besucher, Mitarbeiter und ehemalige Kollegen von der Qualität der neuen Räume und der dazugehörigen Therapiebereiche überzeugen. Die hellen, großzügigen Zimmer sind mit modernen Sanitäranla-gen ausgestattet und sollen eine Wohlfühlatmosphäre ermöglichen. „Damit tragen wir dem großen Zuspruch der Patienten Rechnung und schaffen auch optimale Bedingungen für unser Personal“, erklärte Dr. Jens Osel.
Insgesamt investiert Helios über 18 Millionen Euro aus Eigenmitteln in die Erweiterung des Bad Saarower Klinikums. Mit dem Ausbau der Radiologie ging im Sommer 2018 bereits eine neue hochmoderne Zwei-Ebenen-Angiographieanlage in Betrieb. Damit ist es möglich, lebensgefährliche Schlaganfälle und andere Erkrankungen der Blutgefäße - speziell des Kopfes - noch schneller, präziser und schonender behandeln zu können. Darüber hinaus wird das Institut für Radiologie mit zwei Computertomographen der neuesten Generation aufgerüstet. Einer davon ist ein Spektral-CT. Auch diese Technik ermöglicht es, Schlaganfälle und Gefäßverschlüsse frühzeitig und mit geringstmöglicher Strahlenexposition zu erkennen.
Am 24. März 2019 wird übrigens um 10 Uhr zur nächsten Sonntagsvorlesung mit dem Thema „Gemeinsam Darmkrebs erkennen und behandeln“ eingeladen. Dr. med. Joachim Böttger, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, Dr. med. Ullrich Wruck, Chefarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie sowie Dr. med. Stefani Röttger, Oberärztin in der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin referie-ren und beantworten Fragen.