Eisenhüttenstadt (hn). Gibt es in absehbarer Zeit keine Lösung, ist das alte Fürstenberger Rathaus dem Verfall Preis gegeben.

Bereits vor Jahren wurde ein im Zusammenhang mit der Recherche nach Fördermitteln stehendes Konzept für die weitere Nutzung erarbeitet, doch dann stellte die Landesregierung jegliche Förderung ein. Nun gehen Abgeordnete und Verwaltung in eine neue Runde, denn für die Sanierung des Hauses wird eine Million Euro zur Verfügung gestellt.
Auf der Grundlage der bereits vorliegenden Machbarkeitsstudie „Revitalisierung Altes Rathaus - der zentrale Punkt in Fürstenberg“ hatte Bürgermeisterin Dagmar Püschel kürzlich Fraktions- und Ausschussvorsitzende sowie interessierte Bürger eingeladen, über eine Nutzung des Gebäudes nach der Sanierung zu diskutieren. Die Eisenhüttenstädter sind aufgerufen, ihre Ideen einzureichen.
Derer gibt es bereits eine ganze Menge, darunter die Einrichtung eines Trauzimmers inklusive der Möglichkeit, Hochzeiten im historischen Rathaus zu feiern. Ebenso wurde vorgeschlagen, ein Bürgerbüro oder einen Bürgertreff analog der gleichartigen Begegnungsstätte der EWG zu installieren oder die Schiedsstelle dorthin zu verlegen. Fremdenzimmer könnten vor allem Radtouristen die Möglichkeit für Übernachtungen geben, ein Kinosaal und ein Fahrstuhl für den barrierefreien Zugang sind im Gespräch, ebenso ein Raum, in dem sich Freundeskreise und Interessengruppen versammeln könnten, um gemeinsam zu häkeln oder zu diskutieren.
Ganz wichtig: eine öffentliche Toilette muss her.