Eisenhüttenstadt (hn). Zur Feierstunde wurden langjährige Mitglieder der IG Metall eingeladen.

Langjährige Mitglieder sind anlässlich ihrer Jubiläen zu einer Feierstunde eingeladen worden. 40-, 50-, 60- und 70-jährige Mitgliedschaften, zusammen gerechnet 15.080 Jahre gewerkschaftliches Engagement, sollten gewürdigt werden, mit anerkennenden Worten, einem kleinen Kulturprogramm und einem köstlichen Buffet.
Peter Ernsdorf, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Ostbrandenburg, begrüßte die zahlreich erschienenen Jubilarinnen und Jubilare sowie deren Angehörige, bevor Michael Sommer, ehemaliger Bundesvorsitzender des DGB, das Wort zur Festrede ergriff. Seit 46 Jahren sei er selbst Mitglied der Gewerkschaft, er sei kein Metaller, sondern komme aus den Reihen der Post.
„Wer 40, 50, 60 oder 70 Jahre in der Gewerkschaft ist, hat sein Leben, sein Engagement der gewerkschaftlichen Arbeit gewidmet”, weiß Sommer. Viele bekleideten auch ein Ehrenamt, zeigten damit, wie sie zur gemeinsamen Sache stehen. Das Leitmotiv Sommers Tätigkeit sei immer gewesen: „Gewerkschaften sind das Stärkste, was die Schwachen haben”, denn ohne Gewerkschaften wären die Schwachen wirklich schwach. Er bezeichnete die Gewerkschaften als die Organisation der Arbeitenden und als die  Organisation für soziale Gerechtigkeit.
    „Unser Zweck ist, die Menschen zusammen zu schließen, so dass sie ihre Rechte und die Würde des arbeitenden Menschen wahr nehmen und behalten”, erklärte Sommer. „Wir zielen darauf, die Interessen der arbeitenden Menschen zu wahren und zu mehren.” Grundgedanke dabei soll die Solidarität sein. Und die Gewerkschaften stellen mehr als nur Kampfmaschinen dar. Nämlich eine gesellschaftliche Organisation, die für gesellschaftliche Grundwerte wie Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit eintritt.
Um die Kampfkraft der Gewerkschaften zu stärken, sei es erforderlich, viele Mitglieder zu haben, und jene, die zu dieser Veranstaltung des Dankes und der Anerkennung gekommen waren, hätten in jahrzehntelanger Mitgliedschaft ihren Beitrag dazu geleistet.