Frankfurt/Oder (gla). Das Freiwilligenzentrum wird zwanzig Jahre alt.

Das feierten die Mitarbeiter und Unterstützer des Zentrums mit einem Festakt, Buffet und Unterhaltung. In seinem Grußwort lobte Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke das ehrenamtliche Engagement. Über 1.200 Menschen ließen sich seit Gründung der Agentur als Freiwillige registrieren. Gründerin Renate Jahnz erinnerte sich an die ersten Tage des Projekts. Es war das erste seiner Art im Land Brandenburg. Der damalige Sozialdezernent Martin Patzelt habe ihr geholfen, soziale und kulturelle Einrichtungen zu kontaktieren, um Ehrenamtler zu vermitteln. Dietmar Koch, den die jetzige Leiterin des Zentrums Solveig Kauczynski als Freiwilligen der ersten Stunde beschrieb, übergab Renate Jahnz zum Dank für ihre Arbeit einen Blumenstrauß. Auch Anne Oberländer von der Frankfurter Wichern Diakonie, einem langjährigen Kooperationspartner, der seit seiner Gründung im Jahr 1903 auf Ehrenamt angewiesen ist, pries die Arbeit des Zentrums: „Hier wird die ganze Vielfalt ehrenamtlicher Arbeit koordiniert“. Frankfurts Beigeordneter Jens-Marcel Ullrich bezeichnete Freiwilligenarbeit als Garantie für Zusammenhalt der Gesellschaft. Katja Eichhorn von der Caritas, Träger des Freiwilligenzentrums, würdigte die Netzwerkkompetenz der Institution. Solveig Kauczynski dankte den Sponsoren, darunter der Stadt, der Sparkasse, der katholischen Gemeinde und der Fanfarengarde.