Potsdam (eb/geh). In der Staatskanzlei hat sich das Personalkarussell gedreht.

Die Personalveränderungen erfolgten nur eine Woche nach der Entlassung des früheren Staatskanzleichefs Rudolf Zeeb. Die Ernennungsurkunde zum neuen Chef der Staatskanzlei hat Staatssekretär Thomas Kralinski aus den Händen des Brandenburgischen Ministerpräsidenten Dietmar Woidke in Empfang genommen. Zugleich ist Martin Gorholt in die Aufgaben als Bevollmächtigter des Landes beim Bund und Beauftragter für Internationale Beziehungen eingeführt worden. Und Florian Engels wird künftig als Regierungssprecher im Land Brandenburg tätig sein.
Woidke wünschte Kralinski, Gorholt und Engels Erfolg in ihren neuen verantwortungsvollen Funktionen.
Gratulationen an Thomas Kralinski kamen auch von Dr. Jan Redmann, parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Landtag. Er sagte: „Thomas Kralinski ist im Parlament kein Unbekannter. In den vielen Jahren als Mitarbeiter der SPD-Fraktion und zuletzt als Leiter der Landesvertretung hat er sich einen guten Ruf erarbeitet. Bei seiner neuen Herausforderung, die Brandenburgischen Regierungsgeschäfte zu organisieren, wünschen wir ihm eine glückliche Hand.“
Als wichtige Aufgabe Kralinskis sieht Redmann die Verbesserung des Verhältnisses zwischen Regierung und Landtag. Hier habe in der Vergangenheit einiges im Argen gelegen, so der CDU-Politiker. „Es war offensichtlich, dass es bei der Koordination zwischen Regierung und Regierungsfraktionen des Öfteren hakte.  Da wusste die eine Hand oft nicht was die andere tut. Das muss sich ändern, damit die SPD-Fraktion endlich wieder dringend notwendige inhaltliche Impulse bekommt. Aber auch der Umgang mit dem Parlament sollte unter dem neuen Chef in der Regierungszentrale wieder mehr vom angemessenen Respekt getragen sein. Nach unwahren Regierungsantworten und verweigerten Akteneinsichten ist hier Vertrauen verloren gegangen.“