Eisenhüttenstadt (hn). Richtfest wurde für das zweite Familienhaus in der Erstaufnahmestelle des Landes Brandenburg gefeiert. Architekt Christian Keller, Frank Nürnberger, Leiter der Zentralen Ausländerbehörde Eisenhüttenstadt, Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski und Norbert John, technischer Geschäftsführer des brandenburgischen Landesbetriebes für Liegenschaften und Bauen (Foto v.  l.) haben gemeinsam die symbolischen letzten Nägel eingeschlagen.Wenn das Haus im Dezember 2017 fertig gestellt sein wird, stehen 219 Menschen - vor allem Familien mit Kindern - auf 1.853 Quadratmetern Wohn- und Gemeinschaftsräume zur Verfügung. Der mit einem Kostenaufwand von 6,2 Millionen Euro entstehende Neubau soll auch dazu beitragen, provisorische Erstaufnahmeunterkünfte in anderen Orten des Landes zu schließen und die Erstaufnahme in Eisenhüttenstadt zu konzentrieren, wenn die Flüchtlingszahlen dies erlauben, erklärte die Staatssekretärin.