Frankfurt/Oder (gla). Die Abrissarbeiten an der Häuserreihe östlich der Marienkirche sind in vollem Gange. Dort sollen neue Geschäfts- und Wohngebäude entstehen, die dem Aussehen des historischen Stadtzentrums nachempfunden sind und zum benachbarten Bolfrashaus passen. Den Arbeiten war eine Ausschreibung vorangegangen, deren Preisträger öffentlich gekürt wurden. Gewonnen hat ein Architektenbüro aus Hannover. Das Areal in der Großen Oderstraße mit den Hausnummern 25 bis 28 wurde nach dem Zweiten Weltkrieg erbaut, um zerstörte historische Gebäude zu ersetzen. Nach dem Abriss, der Ende Juli 2018 abgeschlossen sein soll, folgt eine archäologische Untersuchung des Geländes. Erst dann können die neuen Häuser errichtet werden. Aufgrund der Arbeiten musste zwischen Priestergasse und Bischofstraße der Gehweg gesperrt werden. Die Fahrbahn wurde zur Einbahnstraße. Die Baumaßnahmen sollen planmäßig im Jahr 2021 beendet werden. Die Frankfurter Wohnungswirtschaft (WoWi) rechnet mit Gesamtkosten von über zehn Millionen Euro. Lärm- und Staubbelastung soll so gering wie möglich gehalten werden.