Beeskow (eb/gla). Tentpegging als eine Randsportart zu
bezeichnen wäre eine freundliche Übertreibung.


„Wirklich kaum irgend jemand reitet Tentpegging in Deutschland, ich selbst kenne das auch erst seit einigen Monaten, nach einer überraschenden Einladung in den Oman“, sagt Pferdetrainer Steffen Kukral aus dem Beeskower Ortsteil Krügersdorf.
Tentpegging ist Geschicklichkeitsreiten. In möglichst schnellem Galopp müssen kleine Pappschildchen, sogenannte Pegs, mit der Lanze oder dem Schwert vom Boden aufgenommen werden. Hierzulande gibt es nicht einmal hundert Aktive. Aber in den Commonwealth-Staaten oder in den ehemaligen britischen Kolonien ist der Sport so attraktiv, dass er sogar olympisch werden soll, wenn es nach der internationalen Tentpegging-Föderation geht.
Die deutsche Mannschaft ist im kommenden Monat nach Norwegen zu einem internationalen Wettbewerb eingeladen. Sportler aus den Vereinigten Staaten, Russland, Großbritannien, Deutschland und natürlich Norwegen werden sich in diesem internationalen Ereignis messen.
Steffen Kukral sucht dafür noch Mitreiter: „Zwei unserer Teammitglieder sind ausgefallen, wir suchen also noch mutige und gute Reiterinnen oder Reiter, die das mal erleben wollen. Vorheriges Training in Krügersdorf ist selbstverständlich, die Kosten der Reise vom 19. bis 21. August sind weitgehend gesponsert“, sagte er. Interessierte können unter der E-Mail-Adresse kukral@gmx.de Kontakt mit Steffen Kukral aufnehmen.