Ostbrandenburg (geh). Im Rahmen der bundesweiten Woche der Ausbildung hat der Chef der ostbrandenburgischen Arbeitsagentur, Jochem Freyer, die Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe in Eisenhüttenstadt besucht.

Mit Geschäftsführerin Jacqueline Böttcher tauschte er sich über aktuelle Entwicklungen am regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt mit dem Schwerpunkt Gesundheitsbranche aus. Freyer sagt: „Unsere Kernbotschaft lautet: Eine Ausbildung lohnt sich für Unternehmen und Jugendliche gleichermaßen, indem sie Fachkräfte sichert und Zukunftsperspektiven eröffnet.“ Das gelte in besonderem Maße für die Gesundheits- und Pflegebranche mit ihrem wachsenden Fachkräftebedarf. So wurden mit Stand Juni 2018 im Land Brandenburg 62.800 Beschäftigte im Gesundheitswesen und 78.258 Beschäftigte in der Pflegewirtschaft registriert, Tendenz steigend.
Eine wichtige Rolle bei der Ausbildung spielen Berufsfachschulen wie die Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe in Eisenhüttenstadt, die weit über die Region hinaus bekannt ist. Geschäftsführerin Jacqueline Böttcher berichtete darüber, wie sich die Schule auf die neue Ausbildung „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“, die demnächst die Berufe „Altenpfleger“ und „Gesundheits- und Krankenpfleger“ ersetzt, eingestellt hat und welche neuen Konzepte beispielsweise in der Zusammenarbeit mit pflegenden Angehörigen entwickelt werden. „Wir brauchen noch mehr Einrichtungen wie diese, die junge Menschen für eine Ausbildung im Bereich Gesundheit und Pflege begeistern. Hier gibt es ein breites Angebot an Fachrichtungen und Lehrkräfte, die mit Herzblut dabei sind“, merkt Jochem Freyer an.
Der Arbeitsagentur-Chef ermuntert angehende Schulabgänger, jetzt mit den Halbjahreszeugnissen einen Termin bei der Berufsberatung zu vereinbaren.