Wriezen (eb/geh). Das erste Mal in der elfjährigen Geschichte der Evangelischen Johanniter-Schulen Wriezen haben sich zwei Mannschaften durch Siege bei den Regionalfinalturnieren des Wettkampfes „Jugend trainiert für Olympia“ für die Landesfinale in der Sportart Volleyball qualifiziert. Insgesamt neun Mannschaften fanden sich in der Sporthalle am Schützenplatz ein, um die Regionalsieger bei den Jungen und Mädchen in der Alterklasse III (Jahrgang 2004 und jünger) zu bestimmen. Bei den Mädchen waren vier Mannschaften am Start. Es gewann das Albert-Schweitzer-Gymnasium aus Eisenhüttenstadt vor dem Einstein-Gymnasium aus Neuenhagen. Die Mädchen der Johanniter-Schulen belegten einen guten dritten Platz. Bei den Jungen waren fünf Mannschaften angetreten. Im Modus „Jeder gegen Jeden“ gab es viele spannende Spiele, und wie in den letzten vier Jahren war die Sportschule aus Frankfurt (Oder) der härteste Gegner für die gastgebenden Johanniter-Sportler. Es entwickelte sich im direkten Vergleich ein spannendes Spiel, bei dem der erste Satz souverän mit 25:14 gewonnen wurde. Jedoch konnte das Niveau nicht gehalten werden und der zweite Satz ging mit 25:23 an die Frankfurter Sportschüler. Im Entscheidungssatz ließen die Johanniter-Schüler aber nichts anbrennen und gingen schnell mit 4:0 und 6:1 in Führung. Die Frankfurter hielten noch einmal dagegen und kamen bis auf 10:6 heran. Dann jedoch setzte sich die größere Angriffsstärke speziell von Matti Mieklei und Leonhard Glöß durch und der Satz wurde mit 15:8 gewonnen. Für das Landesfinale am 5. März 2019 in Königs Wusterhausen wird vom betreuenden Lehrer Tom Schwenk nochmals eine Leistungssteigerung erwartet, um vielleicht auch hier erstmals einen Podestplatz zu erreichen.