Frankfurt/Oder (geh). Die Jugendberufsagentur (JBA) Frankfurt (Oder) in der Heinrich-von-Stephan-Straße hat sich zwei Jahre nach ihrer Eröffnung als kompetente Anlaufstelle für Jugendliche auf dem Weg in die Arbeitswelt etabliert.

Diese Bilanz zogen die drei in der JBA personell vertretenen Institutionen Agentur für Arbeit, Jobcenter sowie die Stadt Frankfurt (Oder). Ziel ist weiterhin, noch mehr Jugendliche für das Angebot zu interessieren. Seit Gründung der JBA arbeiten Berufsberatung, Jugendamt sowie die Vermittler für junge Menschen unter 25 Jahren des Jobcenters Hand in Hand. Die räumliche Nähe hat auch inhaltlich zu mehr Vernetzung geführt. Jugendliche mit hohem Unterstützungsbedarf profitieren, weil sie ohne lange Wege und unter ein und demselben Dach für jede Frage einen kompetenten Ansprechpartner treffen. Weiterhin hat die JBA bewirkt, den gemeinsamen Bedarf an externen Dienstleistungen abzustimmen.
Viele junge Leute hätten außer der Arbeitslosigkeit auch Suchtprobleme. Illegale Drogen, Alkohol und Zocken spielten dabei die größte Rolle, so Koordinatorin Jenny Reimann. Ihnen wird vom JBA-Team ein Termin mit der Suchtberatung direkt im Jobcenter vereinbart. Das ist nur ein Beispiel für die entstandenen Synergien.
„Wir sind vor zwei Jahren als erste im Land Brandenburg mit einer Jugendberufsagentur gestartet und immer noch in vielen Dingen Vorreiter für andere Regionen. Zahlreiche Delegationen aus ganz Brandenburg kamen schon zu Besuch, um von uns zu lernen. Darauf kann Frankfurt (Oder) schon stolz sein“, findet Jochem Freyer, Chef der Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder).  „Mit der Jugendberufsagentur ist eine Lücke in der verwaltungsübergreifenden Zusammenarbeit von Stadt und Agentur für Arbeit geschlossen worden”, ergänzt Frankfurts Beigeordnter Jens-Marcel Ullrich. Frank Mahlkow, Geschäftsführer im Jobcenter Frankfurt (Oder) meint: „Die JBA hat eine ganz wichtige Lotsenfunktion”.