Frankfurt/Oder (gla). Ungefähr 100 Jugendliche aus Bulgarien, Frankreich, Israel, Polen, der Ukraine, Weißrussland, und Deutschland haben am 18. Sommercamp der Partnerstädte von Frankfurt (Oder) teilgenommen.

Die Jugendlichen im Alter von 14 bis 19 Jahren waren vom 6. bis 19. August 2016 im Eurocamp am Helenesee untergebracht. Auch zehn unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus Afghanistan und Syrien nahmen an dem Programm teil, das in diesem Jahr unter dem Motto „Zusammenleben in Vielfalt“ stand.
Zwei Tage vor dem Abschluss des Sommercamps stellte das Internationale Büro die Europa-Universität und das internationale Studienangebot der drei Fakultäten Kultur-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften vor und führte die Gruppe über den Campus. Die Führungen fanden in englischer, französischer und russischer Sprache statt. Auf die Frage, was die Jugendlichen in den knapp zwei Wochen sonst noch unternommen hatte, antwortete Organisatorin Manuela Demel: „Alles“. Dazu gehörten unter anderem Besuche in Berlin, im ehemaligen Konzentrationslager Sachsenhausen und in S?ubice, wo Bürgermeister Tomasz Ciszewicz die Gruppe empfing.
Außerdem wurde ein Tanzworkshop und ein Sommerfest veranstaltet, und es gab Länderabende, bei denen die Jugendlichen Essen, Tänze und anderes aus ihrer Heimat vorstellten.