Frankfurt/Oder (eb/geh). 13 junge Teilnehmende aus Frankfurt (Oder) haben in der Woche nach Ostern an der Mitarbeiterschulung des CVJM-Landesverbandes in Mötzow bei Brandenburg/Havel teilgenommen.

Wie erzähle ich eine biblische Geschichte? Wie leite ich eine Kinder- oder Jugendgruppe an? Und was hat Erlebnispädagogik mit dem Sinn des Lebens zu tun? Die Schulung brachte Antworten auf diese Fragen.
„Das waren fünf Tage lang in einer coolen Gemeinschaft von etwa 60 Leuten zu leben und ganz nebenbei die JuleiCa-Ausbildung zu absolvieren“, erzählt der 16-jährige Timm Langendörfer. Die JuleiCa (Jugendleiter-Card) wird gebraucht, um zum Beispiel in Kindercamps, auf Jugendfreizeiten oder bei der Arbeit mit Gruppen ehrenamtlich mitzuarbeiten.
Natürlich wurde die Ausbildung zum Jugendleiter beziehungsweise zur Jugendleiterin nicht so ganz nebenbei gemacht. „Durch den lockeren und praxisorientierten Umgang von Referenten und Teilnehmenden sowie durch die Gemeinschaft und den Zusammenhalt der Jugendlichen kam es einem halt immer so vor, als hätte man gar keinen Unterricht im eigentlichen Sinne gehabt“, berichtet Timm weiter. Und er meint, dass es neben den spannenden Seminaren auch genug Zeit gab um mit Leuten zu chillen.
Besonders tiefgründige Gespräche hatte der Jugendliche immer bei der „Bibel-mit-Keks”-Zeit. „In dieser Stunde nach dem Mittagsessen unterhielten wir uns in festen Hausgruppen über einen Bibeltext, seinen Bezug in der heutigen Zeit und meinem persönlichen Leben“, erklärt Timm. Abends gab es dann noch in großer Runde einen Tagesabschluss, wo gesungen und einem kurzen Abendgedanken gelauscht wurde. Wer nach zwei Jahren weiterhin Lust hat, sich in spannenden Themen zu bilden und selbst zu erfahren, kann das im Leiterkurs. In diesem Jahr leitete diesen Norman Rossius, Leiter des CVJM Frankfurt (Oder). Es ging unter anderem um die Themen Deeskalation und Leitung im Team.
Timm hat in der Ausbildung zum Jugendleiter vieles gelernt, was ihm auch in anderen Lebensbereichen und im persönlichen Glauben schon enorm geholfen hat. Er meint, dass „die Osterschulung ein unvergessliches Erlebnis und eine wahnsinnige Erweiterung des eigenen Horizonts war“.