Rüdersdorf (geh). Mit örtlichen und überörtlichen Feuerwehrleuten sowie den Einheiten des Katastrophenschutzes wurde eine großangelegte Schulungsübung durchgeführt.

Mit einer Gasexplosion mit andauerndem Gasbrand hatten Einsatzkrätze auf dem Gelände der Gasspeicher GmbH zu kämpfen. Grund war eine Leckage an einer Kaverne. Das Problem: Gleich nebenan arbeitete ein 14-köpfiges Serviceteam. Wie es zu dem Unglück kam, ist noch unklar.
Das war das Szenario, mit dem die mögliche Umsetzung des Notfallplans der EWE Gasspeicher GmbH überprüft werden sollte. Verantwortliche der Verwaltung des Landkreises Märkisch-Oderland hatten dazu aufgerufen. Alle Mitwirkenden trafen sich bei der EWE Gasspeicher GmbH. „Der Landkreis kam damit seiner Pflicht zur regelmäßigen Kontrolle von externen Notfallplänen nach”, erklärt Thomas Berendt, Pressesprecher in der Kreisverwaltung.
Die Übung begann um 8 Uhr und konnte um 14 Uhr erfolgreich beendet werden. Im Rahmen der Lage kam es zu einer fiktiven Evakuierung der angrenzenden Wohngebiete, der Bergung und Versorgung der Verletzten und der Bekämpfung des Brandgeschehens.
Hartmut Sommer, Leiter des Brand- und Katastrophenschutzes in Märkisch-Oderland erläutert, dass „ein wirksames und effektives Zusammenspiel aller Einsatzkräfte, der Kameraden der Feuerwehren, der DRK Kreisverbände, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, der Polizei, des Rettungsdienstes oder der Notfallseelsorge- und Kriseninterventionsteams nur gelingen kann, wenn zuvor unter wirklichkeitsnahen Bedingungen geprobt wurde”.
Im Nachgang an die Kastastrophenschutzübung werde es laut Berendt eine Nachbereitung mit allen Beteiligten geben.