Frankfurt/Oder (gla). Die katholische Gemeinde hielt ihre 40. Faschingssitzung ab. Wie schon lange üblich, beteiligten sich auch Pfarrerin Beatrix Forck und weitere Mitglieder der evangelischen Kirche daran. Ihnen dankte der Organisator dafür, dass sie das Lutherjahr ins Jubiläumsjahr des Gemeindefaschings gelegt hatten. Thomas Wahl in Mönchskutte stellte einen Nachfahren des Reformationsgegners Johann Tetzel dar. Er verkündete, den Ablass wieder einzuführen. Seine Büttenrede beschäftigte sich mit verschiedenen Anlässen dafür, immer mit dem abschließenden Satz: „Da muss man Mönch bleiben, denn sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt“. Frankfurts ehemaliger Pfarrer Gotthard Richter, auf der Gitarre begleitet von Erika Buhl, sang ein Lied, in dem er auf humorvolle Weise die eher konservativen Geistlichen kritisierte, die jetzt im Amt sind. „Ja unser Handwerk, das it verdorben, die alten Saufbrüder sind gestorben“, lautete der Refrain.