Fürstenwalde (eb/geh). Katja Hoffmann ist neue Integrationsmanagerin der Stadt Fürstenwalde.

„Viel erreicht und viel zu tun”, so fasst Katja Hoffmann ihre Arbeit zusammen. Seit dem 1. Mai 2016 gibt es in der Fachgruppe Familie, Soziales und Bildung des Fachbereichs Bürgerdienste die neue Stelle des Integrationsmanagements, die die Berufspädagogin nun besetzt, nachdem sie zuletzt die externe Koordinierungsstelle der Partnerschaften für Demokratie in Fürstenwalde geleitet hat. Damit ist Katja Hoffmann die erste Ansprechpartnerin und Koordinatorin für alle, die sich um die Integration von beispielsweise Flüchtlingen kümmern. Ihr Ziel sei, die Integration aller Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Fürstenwalde weiter zu verbessern, so Anne-Gret Trilling, Pressesprecherin in der Stadtverwaltung. Immerhin haben elf Prozent der in Fürstenwalde lebenden Menschen aktuell eine Zuwanderungsgeschichte. Integrationsmanagerin Katja Hoffmann möchte sich einsetzen für eine gleichberechtigte Teilhabe der Zugewanderten am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Leben in der Stadt.
„Integration darf aber nicht als Einbahnstraße begriffen werden”, gibt Katja Hoffmann zu verstehen. Es gehe vorrangig darum, den Spracherwerb zu unterstützen, der der Schlüssel sei für den Zugang zum Arbeitsmarkt und damit die Basis für ein selbstständiges Leben.
Neben der Tätigkeit an der Basis kümmert sich Katja Hoffmann auch ums Netzwerken, Öffentlichkeitsarbeit und die Fortführung des Integrationskonzepts.