Frankfurt/Oder (gla). Der Kinder-Lebens-Lauf machte Station auf dem Brunnenplatz.

Bei der Initiative des Bundesverbands Kinderhospiz ist eine symbolische Fackel seit 4. Juni 2018 durch Deutschland unterwegs. Mehr als 6.000 Kilometer hat sie bisher zurückgelegt. „Der Hintergrund ist, dass wir auf Familien mit besonderen Kindern aufmerksam machen, die das Ende ihres Lebens vor sich haben“, sagte Monika Friedrichs vom Bundesverband bei der Ankunft der Fackel vor dem Oderturm. Die Angel-Fackel, benannt nach dem Mädchen Angelique, das im Alter von 18 Jahren verstarb, war inzwischen schon mit Fahrrädern, Kutschen und Motorrädern unterwegs. Nachdem die Fackel am Dienstag in Eisenhüttenstadt das Johanniter-Kinderhospiz NORA besuchte, brachte sie Eileen Samol am Mittwoch auf einem Quad, begleitet von einer Motorradstaffel ihrer Johanniterkollegen nach Frankfurt (Oder).
Dort nahm Marathonläufer Daniel Wegener die Angel-Fackel im Namen der LöwenKinder entgegen. Wie andere Hospize, die sich um Kinder und Jugendliche mit schweren oder lebensverkürzenden Krankheiten kümmern, haben es auch die LöwenKinder finanziell schwer. Mangels öffentlicher Gelder sind sie auf Spenden und Ehrenamt angewiesen. Wegener, der 21. Oktober 2018 am Dresden-Marathon teilnehmen will, hat dieses Jahr schon knapp 1.000 Euro für die LöwenKinder gesammelt. Vom Oderturm lief Wegener mit fünf Sportschülern zum Frankfurter Olympiastützpunkt. Die Schüler radelten am Donnerstag mit der Fackel nach Berlin Köpenick. Am Freitag rannte Wegener die letzten neun Kilometer zum Flughafen, wo Boxlegende Axel Schulz die Fackel übergab.