Ostbrandenburg (eb/geh). Erstmals realisierten die jungen Organisatoren die Projekttage „Jugend gegen Gewalt 2018” über den Zeitraum von einer Woche.

Zum Abschluss wurden Kinder und Jugendliche Alleinerziehender und aus kinderreichen Familien sowie Flüchtlingskinder zum 2. internationalen Sport- und Spielfest ins „Tropical Islands” eingeladen. Ausgangspunkt war die Analyse über zunehmende soziale Probleme in diesen gesellschaftlichen Bereichen und die Erkenntnis, dass nur durch gemeinsames Tun, durch Sport, Spiel und den Kennenlernprozess das Gefühl entwickelt werden kann,  akzeptiert zu werden, so Projektleiter Wilfried Bremer.
Den Transport übernahmen Mitglieder des Projekts mit ihren Fahrzeugen. Marie Schiemann und Janine Kunze realisierten mit den Kindern und Jugendlichen die Sport- und Spielaktionen. Dabei konnten sich alle über kleine Wettkampfgeschenke, Bücher und Beschäftigungsmaterial freuen, auch wenn noch nicht alle die deutschen Sprache und das Lesen beherrschen.
Zwei Teams des Antigewaltprojekts beteiligten sich erfolgreich an den Brandenburgischen Straßenfußballmeisterschaften und konnten dabei neue Kontakte zu Mitgliedern anderer sozialer Projekte des Landes aufnehmen. Darüber hinaus wurde in Neuzelle ein Fußballturnier unter Beteiligung von Flüchtlingen mit anschließendem Workshop und Grillfest initiiert.
Im zweiten Halbjahr werden neben weiteren Turnieren in der laufenden „Fußballpokalserie Jugend gegen Gewalt - für gelebte Integration” noch zwei weitere integrative Kinderfeste, zwei Workshops und zwei Spendenaktionen, die vor allem sozial benachteiligten Familien zugute kommen, organisiert. Unterstützt werden die Veranstaltungen von den  Stadtwerken Frankfurt (Oder), der Brandenburgischen Sportjugend mit ihrem Projekt „Integration durch Sport” und der Raiffeisen Volksbank Oder-Spree.