Frankfurt/Oder (eb/geh). Das Klinikum Frankfurt (Oder) setzt sein Projekt „Kunst in der Klinik“ mit einer neuen Fotoausstellung des Frankfurter Journalisten Wolfgang Frotscher fort.

Seit kurzem ist seine neue Ausstellung unter dem Motto „ Helgo-Land=Robben-(Is)Land“ im Klinikum zu sehen. Der Frankfurter Journalist Wolfgang Frotscher besuchte seit 1990 die einzige Hochseeinsel Deutschlands neun Mal. Ihn faszinieren vor allem die wohltuende Ruhe außerhalb der Hochsaison und die Natur mit den unzähligen und immer mehr werdenden Seehunden und Kegelrobben. Die erste Kegelrobbengeburt auf der Helgoländer Düne gab es im Jahre 1996. Seit dieser Zeit steigt die Geburtenzahl dieser bedrohten Raubtiere erfreulicherweise jährlich.
Im Interesse der Tiere dürfen sich selbst die neugierigsten Touristen nicht näher als dreißig Meter annähern. Der Autor habe es schon erlebt, dass die sehr berechtigte Forderung manchmal nur schwer einzuhalten ist. Hin und wieder liegen einfach viel zu viele dieser Meeressäuger am Strand.
Wolfgang Frotscher wurde 1947 in Radebeul geboren. Seit seinem zwölften Lebensjahr beschäftigte er sich aktiv mit der Fotografie. Filmentwicklung und eigene Laborarbeit wurden für ihn selbstverständlich. Er studierte Ingenieurpädagogik an der Technischen Hochschule Karl-Marx-Stadt. Während der Studienzeit engagierte er sich ehrenamtlich in der Studentenredaktion der Hochschulzeitung und begann damit seine journalistische Laufbahn und arbeitete in Berlin als Bildredakteur.