Eisenhüttenstadt (hn). 26 Elternpaare waren mit ihren Babys zur traditionellen Übergabe der Geburtstaler in das Mitarbeiterrestaurant der Städtisches Krankenhaus Eisenhüttenstadt GmbH eingeladen.

Geschäftsführer Till Frohne begrüßte die Gäste, darunter Martina Harz, Fachbereichsleiterin Bürgerdienste in der Stadtverwaltung als Vertreterin des Bürgermeisters, Anja Grummt von der Sparkasse Oder-Spree und die leitende Hebamme Sylvia Karls.
Frohne bedankte sich bei den jungen Eltern, dass sie für die Geburt ihres Kindes Eisenhüttenstadt gewählt haben und verwies darauf, dass allein in der Vorwoche im Land fünf Geburtskliniken geschlossen wurden. „Zusammen mit der Gesamtleistung unseres Krankenhauses schaffen wir es, die Geburtsklinik weiter aufrecht zu halten”, erklärte er.
Nach der Begrüßung erfreuten Knirpse aus der Kita „Kinderglück” die Anwesenden mit einem kleinen Programm, bevor Martina Harz mitteilte, dass bis zu diesem Tag in 2018 in Eisenhüttenstadt 150 Jungen und 140 Mädchen geboren wurden. „Ich bin mir sicher, dass die Kleinen von ihren Eltern und Großeltern mit so viel Liebe umgeben werden, dass es für sie nur ein phantastisches Leben werden kann”, so Harz. Sie wollte die Gelegenheit nicht ungenutzt lassen, dem gesamten Personal des Krankenhauses ein großes Dankeschön auszusprechen. Aus eigener Erfahrung wisse sie, dass die Patienten wirklich gut betreut werden, was die jungen Muttis bei der Geburt sicher auch erfahren haben. Martina Harz dankte Till Frohne und seinen Mitarbeitern für die täglich geleistete Arbeit, und wünschte den jungen Eltern, jeden Tag mit Freude zu erleben, wie sich ein so „kleines Wunder” entwickelt.
Im Namen der Sparkasse Oder-Spree wünschte Anja Grummt den Eltern alles Gute zur Geburt ihres Kindes. Sie erinnerte dass die schöne Tradition der Geburtstalerübergabe im Jahr 2004 gemeinsam von Sparkasse Oder-Spree, Stadtverwaltung und Krankenhaus ins Leben gerufen wurde. „Dieser Taler aus Feinsilber kann nirgends gekauft werden”, versicherte Grummt. Er sei ein individuelles Geschenk für die Kinder, verbunden mit einem Sparguthabengutschein im Wert von 10 Euro. Dabei empfahl sie den Eltern, bereits jetzt mit der finanziellen Vorsorge für ihr Kind zu beginnen, jeden Monat einen kleinen Betrag aufzuwenden, der dann bis zum 18. Geburtstag zu einer Summe ansteigt, die in Führerschein, Ausbildung oder Studentenzimmer investiert werden kann. „Und wenn Sie sich für Ihr Mäuschen nicht gerade einen langen Doppelnamen ausgedacht haben, können Sie den Namen auch auf den Taler gravieren lassen”, fügte sie hinzu und gab ein paar Erinnerungen an die Geburt ihrer Tochter vor 17 Jahren preis.