Neuhardenberg (geh). Kristy Augustin, CDU-Landtagsabgeordnete, war eine der Erstunterzeichnerinnen, um sich für den Erhalt der Landkreise und kreisfreien Städte in Brandenburg zu engagieren.

„Auch in unserer Region können sich die Bürgerinnen und Bürger dafür einsetzen, die planlose Kreisreform der rot-roten Landesregierung zu stoppen. Und ab sofort ihre Unterschrift für die Volksinitiative in meinem Bürgerbüro abgeben“, so Kristy Augustin.
„Wer glaubt, dass der Landkreis Märkisch-Oderland nicht betroffen ist, der irrt. Zwar werden nach den vorliegenden Plänen die Landkreisgrenzen nicht verändert, die Kosten der Kreisgebietsreform treffen uns aber alle. Auch die weiteren Schritte des Leitbildes der Landesregierung sind nicht im Interesse unserer Heimat. Ob es die Kommunalisierung von Landesaufgaben ist oder die zweite Stufe der Gebietsreform - diese Reform ist undurchdacht, kann keinen Nutzen nachweisen, ist aber teuer in der Umsetzung. Ohne vorangehende Funktionalreform und Möglichkeiten der freiwilligen Kooperationen ist die Kreisreform nur teureres Schnittmuster einer Brandenburger Landkarte“, so die Politikerin.
Auf der Kreisvorstandssitzung der CDU Märkisch-Oderland vorigen Montag kündigte Kristy Augustin die Durchführung von Regionalversammlungen mit den Mitgliedern an. Analog den drei Altkreisen Seelow, Bad Freienwalde und Strausberg werden dazu Mitglieder und Interessierte eingeladen, um sich über die Kritik der CDU am Leitbildentwurf sowie über die Volksinitiative gegen die Kreisreform zu informieren.
Augustin abschließend: „Wer sich für unsere Heimat einsetzen möchte, kann sich gern an der Volksinitiative beteiligen und in meinem Bürgerbüro unterschreiben”.