Frankfurt/Oder (gla). Am Mittwoch kam das Friedenslicht an der Oder an.

Mitten auf der Stadtbrücke trafen sich Frankfurter und Slubicer. Die Laternen mit dem Friedenslicht aus Bethlehem trugen polnische Pfadfinder. Feierlich übergab Slubices Bürgermeister Mariusz Olejniczak eine Laterne mit dem symbolischen Licht an den Frankfurter Bürgermeister Claus Junghanns. „Vielen Dank für dieses beeindruckende Zeichen des Friedens, das unsere beiden Städte sein 14 Jahren verbindet“, sagte Junghanns.
Nach der Übergabe trafen sich viele der Anwesenden in der nahegelegene Friedenskirche zu einem Gebet und Weihnachtsmusik des Chors Adoramus. Dort gab es auch warme Getränke. Einige Frankfurterinnen und Frankfurter nutzten die Gelegenheit, das Friedenslicht in mitgebrachten Laternen nach Hause zu bringen.
„Der lange Weg des Lichtes von Bethlehem bis in unsere Kirchen und Häuser verbindet uns über Ländergrenzen hinweg mit Menschen guten Willens, die Gottes Botschaft vom Frieden auf Erden als Orientierung und Kraftquelle verstehen“, sagt der evangelische Diakon Reinhard Schülzke, einer der Organisatoren. Das  Friedenslicht steht auch am Heiligen Abend nach   den Messen und Gottesdiensten beiderseits der Oder zur Mitnahme zur Verfügung. Es ist ratsam, dafür feste Laternen mitzubringen.