Ostbrandenburg (eb/geh). Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke hat den kommunalen Waldbesitzern in Brandenburg die weitere Unterstützung durch die Landesregierung zugesichert.

Er betonte auf der Kommunalwaldtagung des Waldbesitzerverbandes in Fürstenwalde die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Waldes im kommunalen Besitz. Woidke: „Die moderne Forstwirtschaft steht auch im Zeitalter der Hochtechnologie vor rustikalen Herausforderungen. Diese können die Kommunen mit ihren forstwirtschaftlichen Eigenbetrieben nicht allein bewältigen.“
Die Landesregierung werde deshalb die Kommunen bei der Wahrnehmung dieser Aufgabe auch künftig unterstützen. „Verantwortungsvolle Forstwirtschaft ist wegen der Vielzahl an Eigentümern eine echte Gemeinschaftsaufgabe in Brandenburg“, so Woidke.
Er appellierte an die Waldbesitzer, die Fördermöglichkeiten zu nutzen. Das Land stelle jährlich allein acht Millionen Euro für den wichtigen und notwendigen Waldumbau bereit. Woidke dazu: „Das ist viel Geld, mit dem unsere Wälder vielfältiger und damit widerstandsfähiger gegen Schädlinge und Brandrisiken gemacht werden können.“ Das Land fördere zudem als einziges Bundesland zu 90 Prozent den Einsatz forstlicher Berater.
Wald nimmt mit 1,1 Millionen Hektar etwa 37 Prozent der Landesfläche ein. Die Kommunen bewirtschaften rund 76.000 Hektar Wald in Eigenregie. Größter kommunaler Waldbesitzer ist mit 4.730 Hektar die Stadt Fürstenwalde. Die insgesamt mehr als 500 kommunalen Forstbetriebe erwirtschaften jährlich Gesamterlöse in Höhe von etwa 20 Millionen Euro.