Hoppegarten (eb/geh). Der Landkreis Märkisch Oderland führte mit den örtlichen und überörtlichen Feuerwehren sowie mit den Einheiten des Katastrophenschutzes eine Vollübung durch.

Das umfangreiche Manöver fand in Hoppegarten im Bereich des Flüssiggas-, Umschlag- und Verteillagers der PROGAS GmbH & Co KG statt. Ziel dieser Übung war die Erprobung und Anpassung des vom Landkreis erstellten externen Notfallplanes für PROGAS. Der Notfallplan und die einsatztaktischen Maßnahmen wurden hierdurch unter realitätsnahen Bedingungen getestet. Im Rahmen der Übung kam es zu einer fiktiven Evakuierung der angrenzenden Wohngebiete, der Bergung und Versorgung der Verletzten und der Sicherstellung des Brandschutzes.
Das Übungsszenario: Am Morgen des 25. März wurden durch PROGAS-Mitarbeiter an der Umfüllstation für Tanklastwagen diverse Umfüllarbeiten durchgeführt. Aus ungeklärter Ursache bildete sich am Behälter des Tanklastwagens ein Riss und das enthaltene Propangas entwich mit einem lauten Zischen. Das ausströmende Gas wurde von der Gaswarneinrichtung detektiert und lief als Meldung beim Füllstellenleiter ein. Dieser informierte die Leitstelle, die die entsprechenden Einsatzkräfte alarmierte.
An der Einsatzübung nahmen neben Polizei und Rettungsdienst weitere Katastrophenschutzeinheiten, wie die DRK Kreisverbände, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft oder die Notfallseelsorge- und Kriseninterventionsteams teil.
„Wir hatten bis zum heutigen Tag keinen Störfall in einem unserer Großlager, begrüßen aber die Initiative des Landkreises und sind gern bereit, Teil dieser Sicherheitsübung zu sein“, sagte Uwe Uhlenbrok, Bereichsleiter Technik von PROGAS vor dem fiktiven Einsatz.