Fürstenwalde (eb/geh). Die Feuerwehrleute in der Domstadt haben neue Technik erhalten.

„Nach 23 Jahren und über 300 Einsätzen verabschieden wir den Gerätewagen Gefahrgut der Feuerwehr Fürstenwalde in den wohlverdienten Ruhestand“, sagte der Leiter der Fürstenwalder Feuerwehr, Jörn Müller. „Wir werden ihn jedoch weiter für Ausbildungszwecke nutzen.“ Abgelöst wird der Gerätewagen von einem modernen Abrollbehälter Gefahrgut, den der Beigeordnete für Innenverwaltung des Landkreises Oder-Spree, Michael Buhrke, an die Gefahrstoffeinheit der Feuerwehr Fürstenwalde übergeben hat.
Die Investition von 367.000 Euro hat das Land mit fast 70 Prozent gefördert. Rund 127.000 Euro investierte der Landkreis. „Sie müssen friedlich damit umgehen, der Gefahrgutbehälter hat eine normative Nutzungsdauer von zwanzig Jahren“, sagte Michael Buhrke bei der Schlüsselübergabe. André Kunze, Einheitsführer der Gefahrstoffeinheit erklärte den Gästen die Vorteile des Behälters. „Es ist eine große Erleichterung für die Feuerwehrleute. Alles kann herausgerollt werden und alles, was zusammengehört, ist an einer Stelle im Behälter zusammengepackt“, freute er sich über die gute Übersicht.
Alles ist auf dem neuesten Stand. Stromerzeugung, Pumpen, Lüfter, Messgeräte, aber auch die Schutzkleidung. Die ist notwendig, wenn es um Unfälle mit Gefahrstoffen geht. Das können chemische, biologische, aber auch nukleare oder radioaktive Stoffe sein. Der 6,5 Tonnen schwere und fast sieben Meter lange Container wird mit einem Wechselladerfahrzeug transportiert und kann vor Ort abgesetzt werden.
Der Landkreis Oder-Spree hat damit einen weiteren Beitrag geleistet, dass die Gefahrstoffeinheit als eine Katastrophenschutzeinheit im Landkreis gut ausgestattet ist. Neben Fürstenwalde gibt es im Amt Neuzelle (Ratzdorf) einen zweiten Standort der Katastrophenschutzeinheit, an dem eine Dekontaminationsstaffel stationiert ist.