Seelow (eb/geh). Landrat Gernot Schmidt dankt den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Märkisch-Oderland für ihren Einsatz in Fichtenwalde.

„Für den gezeigten Einsatz der Kameradinnen und Kameraden in Potsdam-Mittelmark gilt mein Dank und meine Anerkennung. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass unser System der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung tadellos funktioniert”, lobt Gernot Schmidt. „Der Einsatz unserer Einheiten hat gezeigt, dass wir sehr gut aufgestellt sind und wir uns auf die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren im Landkreis verlassen können, ganz gleich ob bei uns vor der Haustür oder zur Unterstützung anderer Landkreise“, resümiert der Landrat.
Die Brandschutzeinheit konnte nach ihrem Einsatz bei Fichtenwalde erschöpft, aber mit dem guten Gefühl geholfen zu haben, wieder die Heimfahrt antreten. Sebastian Nestroy, der Kreisbrandmeister des Landkreises Märkisch-Oderland über den Einsatz: „Voller Stolz können wir sagen, dass alle dort einen guten Job gemacht haben. Es hat sich bestätigt, dass unsere Brandschutzeinheit eine großartige Einheit ist, die tadellos zusammen gearbeitet hat.“
Zur Unterstützung der Feuerwehren im Landkreis Potsdam-Mittelmark, die den Waldbrand bei Fichtenwalde bekämpften, hatte das Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg die Brandschutzeinheit des Landkreises Märkisch-Oderland angefordert, um vom Freitag, 27. Juli 2018, 22 Uhr bis zum Samstag, 28. Juli 2018, 6 Uhr die dortigen Einsatzkräfte abzulösen. Die Kreisverwaltung rief daher einen Voralarm für die Einheit aus. Gegen 17.30 Uhr wurden die vier Züge der Brandschutzeinheit unter Leitung des Kreisbrandmeisters Sebastian Nestroy alarmiert und die insgesamt 23 Einsatzfahrzeuge aus den Feuerwehren Letschin, Neuenhagen bei Berlin, Rüdersdorf, Strausberg, Wriezen, Müncheberg, Eggersdorf, Zinndorf, Klosterdorf, Rehfelde, Seelow, Altfriedland, Dolgelin, Treplin, Neuhardenberg, Altranft, Hohensaaten, Bad Freienwalde und Neutrebbin mit 135 Einsatzkräften begaben sich zum Sammelpunkt nach Vogelsdorf, von dem aus sie um 19.30 Uhr gemeinsam nach Fichtenwalde fuhren.
Dort lösten sie die im Einsatz befindlichen Feuerwehren ab und wurden speziell zur Brandbekämpfung und Löschwasserversorgung eingesetzt. Noch während des Einsatzes der Brandschutzeinheit bat der Landkreis Potsdam-Mittelmark um weitere Unterstützung zur Besetzung seiner technischen Einsatzleitung vor Ort, die durch die Sondereinsatzgruppe Führungsunterstützung des Landkreises gewährt werden konnte. Diese war am Samstag von 13.30 Uhr bis 22 Uhr in Fichtenwalde im Einsatz.
Bei der Brandschutzeinheit handelt es sich um eine Katastrophenschutzeinheit des Landkreises Märkisch-Oderland, die aus den Mitgliedern und Einsatzfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehren besteht. Sie kommen überörtlich zum Einsatz und unterstützen bei großen Waldbränden oder auch großen Bränden und anderen Ereignissen, bei denen viele Einsatzkräfte gebraucht werden. Der letzte Einsatz der Brandschutzeinheit war im Jahr 2013 zu den Hochwasserereignissen in Brandenburg.