Frankfurt/Oder (gla). Nach langer Zeit im Depot sind zwei Skulpturen jetzt wieder im öffentlichen Raum zu sehen.

Die Frankfurter Wohnungswirtschaft (WoWi) und das Kulturbüro der Stadt ließen Otto Leibes Fuchs und Walter Kreisels Schneeleopard mit Hilfe der Firma von Steinmetzmeister Dirk Knösel in der Grünen Lunge, einer Parkanlage in Neuberesinchen unweit des WoWi-Geschäftshauses aufstellen. „Kunst braucht Publikum, sonst nützt sie nichts“, sagte WoWi-Geschäftsführer Jan Eckardt bei der Einweihung. „Es würde ja auch keiner ein Konzert veranstalten und die Zuhörer aussperren.“ Frankfurts Kulturdezernentin Milena Manns bezeichnete es als Herzensangelegenheit, Kunstwerke nicht im Depot verschwinden zu lassen. Den Wert der Grünen Lunge kennt Manns persönlich, das sie früher selbst bei der WoWi arbeitete. Die Elefantenskulptur, die bereits in der Parkanlage stand, bekomme jetzt endlich Gesellschaft. „Das freut mich wirklich sehr - vielleicht tierisch“, scherzte die Kulturdezernentin bei der Einweihung.
Der Schneeleopard entstand 1974 als Auftragswerk für den Stadtteil Nord, und stand später im Europagarten. Der Fuchs, dessen Entstehungsjahr nicht geklärt ist, hatte früher seinen Platz bei einem ehemaligen Kindergarten am Winzerring. Zirka 250 Kunstwerke im öffentlichen Raum gibt es laut Schätzung von Milena Manns im Stadtgebiet.