Ostbrandenburg (geh). Justizminister Ludwig hat das Sozialgericht Frankfurt (Oder) nach einer Modernisierung dem Direktor des Sozialgerichts Michael Grunau übergeben.

In 18 Monaten wurde das Gebäude an der Eisenhüttenstädter Chaussee neu gestaltet, um den sicherheitsrelevanten Anforderungen gerecht zu werden, die Arbeitsbedingungen den Bedarfen der Belegschaft anzupassen und den barrierefreien Zugang der Öffentlichkeit zu gewährleisten.
Norbert John, technischer Geschäftsführer des Brandenburgischen Landesbetriebs für Liegenschaften und Bauen (BLB) staunte, was aus dem Plattenbau entstanden ist. Er dankte Michael Grunau und seinen Kollegen dafür, dass „sie mitgezogen und den vorrübergehenden Umzug in die Container gut verkraftet haben”. Er apellierte an alle am Sozialgericht Beschäftigten, das Gebäude pfleglich zu behandeln. Immerhin wurden in den Umbau fünf Millionen Euro investiert. 36 Firmen aus der Region waren beteiligt.
„Durch die neu errichtete Sicherheitsschleuse können auch Sie sich an Ihren Arbeitsplätzen noch sicherer fühlen, und dies in einem deutlich schöneren und moderneren Gebäude“, wandte sich der Minister in einer kurzen Ansprache an die Bediensteten. Es sei manchmal schon sehr verwunderlich, was Menschen zu Gericht mitbringen. „Und das ist nicht immer nur das Taschenmesser”, so der Minister.
Michael Grunau war die Freude über die neuen Arbeitsbedingungen anzusehen. Neben der Sicherheitsschleuse nannte er unter anderem die verbesserte Akustik in den Gerichtsälen und deren Ausgestaltung unter dem Motto „Justiz trifft Kunst”. Dankbar nahm der Direktor des Sozialgerichts den symbolischen Schlüssel von Minister Ludwig entgegen. Rainer Kuhnke vom Landessozialgericht und Norbert John spendeten Applaus.