Ostbrandenburg (eb/gla). Kulturministerin Martina Münch und Infrastrukturministerin Kathrin Schneider präsentierten eine Bilanz und einen Ausblick zur Denkmal-Förderung in Brandenburg.

2016 wurden 35,8 Millionen Euro aus Mitteln des Kulturministeriums und des Infrastrukturministeriums in die Sicherung, Sanierung und Restaurierung von Denkmalen investiert. Kulturministerin Martina Münch: „Die zahlreichen Gutshäuser, Kirchen, Industriebauten und Wohnhäuser sind nicht nur herausragende und einmalige Zeugnisse unserer kulturellen Vielfalt, Traditionen und Geschichte. Sie sind aufgrund ihrer Authentizität besonders geeignet, Kinder und Jugendliche mit Geschichte und Kultur in Berührung zu bringen und tragen maßgeblich zur Identitätsstiftung bei“.
Infrastrukturministerin Kathrin Schneider: „Mit mehr als 22 Millionen haben Bund und Land auch im vergangenen Jahr weiter die Sanierung und Sicherung von historischen Gebäuden, Straßen und Plätzen unterstützt. Wir wollen nicht nur Baudenkmale erhalten, sondern auch neues Leben in die Gebäude und damit in die Städte bringen. So erreichen wir zwei von unseren für die Stadtentwicklung wichtigen Zielen: Die Pflege und Rettung von Baudenkmalen und gleichzeitig eine gute Nutzungsmischung. Das gelingt auch, weil sich das Programm städtebaulicher Denkmalschutz mit anderen Programmen für die Stadtentwicklung und der Wohnraumförderung kombinieren lässt. Ein Beispiel dafür ist das Gebäudeensemble am Haag in Luckenwalde.“
Das Kulturministerium hat die Erhaltung und Sanierung von Denkmalen im Jahr 2016 mit rund 13,8 Millionen unterstützt. Davon flossen rund 1,5 Millionen Euro in die Denkmalförderprogramme des Ministeriums. Die Stiftungen erhielten rund 9,6 Millionen Euro für den Erhalt ihrer Bausubstanz. Mit ungefähr 2,65 Millionen Euro wurden Kirchen und Religionsgemeinschaften bei der Sanierung von sakralen Gebäuden gefördert.