Storkow (eb/geh). Der Brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke hat das Engagement der Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten bei ihren Auslandseinsätzen als einen wichtigen Beitrag zum Frieden gewürdigt.

Beim öffentlichen Rückkehrappell des Führungsunterstützungsbataillons 381 vergangenen Dienstag in Storkow für Soldatinnen und Soldaten sagte der Ministerpräsident: „Ich danke Ihnen für Ihre wertvolle Arbeit in der Bundeswehr, die Sie für unser Land leisten. Sie stärken damit das Ansehen Deutschlands in der Welt und Sie sorgen für mehr Sicherheit und Frieden.“
Die internationale Sicherheitslage mache es erforderlich, dass die Bundeswehr an vielen Orten gefordert sei - so bei den Einsätzen im Kosovo, in Afghanistan oder bei der Unterstützung der internationalen Allianz gegen die Terrormiliz IS.  Woidke machte zugleich deutlich, dass er die Anerkennung des Wirkens der Bundeswehr und die gesellschaftliche Wahrnehmung der damit verbundenen Probleme noch nicht für ausreichend halte. „Dass sich das ändert, dafür will ich mich gerne öffentlich einsetzen.“
Der Ministerpräsident mahnte erneut: „Frieden zu schaffen und Frieden zu bewahren muss unser oberstes Ziel sein. Wir haben die Folgen der verheerenden Weltkriege und der von Deutschland angerichteten Verwüstungen lange zu spüren bekommen. Und wir wissen um den steinigen Weg des Wiederaufbaus und den langen Prozess der Versöhnung mit unseren Nachbarn. Aus diesen Erfahrungen heraus muss gelten: Eine moderne Welt braucht auch eine moderne Form der friedlichen und vorbeugenden Konfliktlösung. Eine moderne Bundeswehr muss deshalb auch für Konfliktvorbeugung, für Vertrauen und Stabilität stehen.“
Für die Bewältigung dieser anspruchsvollen Herausforderungen sei aus Sicht Woidkes die Unterstützung durch die einheimische Bevölkerung besonders wichtig. Deshalb wäre es gut und richtig, wie in Storkow die Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern zu suchen und eine „Bundeswehr zum Anfassen“ zu haben.