Frankfurt/Oder (gla). Die Jugendberufsagentur ist ein Erfolgsmodell.

Das bestätigten Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und Bildungsministerin Britta Ernst in Frankfurt. Gemeinsam mit dem Leiter der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit, Bernd Becking, besuchten die Politiker die Frankfurter Jugendberufsagentur. Auslöser des Projekts war vor drei Jahren die historisch niedrige Zahl von 10.000 Arbeitsplätzen im Bundesland. Mittlerweile sind es laut Woidke über 13.000. „Ich bin sehr froh, dass wir heute ein sehr schönes Modell haben mit der Jugendberufsagentur“, sagte der Ministerpräsident bei einer Pressekonferenz. „Ich bin auch der Stadt Frankfurt (Oder) dankbar, dass sie dieses Modell unterstützt hat.“
Bernd Becking schloss sich diesem Dank an: „Hier ist etwas gutes entstanden“. Er hofft, das Frankfurter Modell werde eine Signalwirkung in andere Teile Brandenburgs ausstrahlen. In der vorigen Woche wurde die achte Jugendberufsagentur des Landes in Potsdam gegründet. Drei weitere im Barnim, in Märkisch-Oderland und Brandenburg an der Havel sollen im nächsten Quartal folgen. Becking appellierte an die Wirtschaft, mehr Ausbildungsangebote zu machen.
Britta Ernst nannte die Anlaufstelle für Jugendliche, die Arbeit oder Ausbildung suchen, ein gutes Aushängeschild. Frankfurts Beigeordneter Jens-Marcel Ullrich dankte vor allem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Agentur. Sie sei notwendiger denn je, seit bekannt wurde, dass die Bevölkerungsentwicklung nichts mehr mit den Prognosen zu tun hat. Am Ende des Besuchs verkündete Jochem Freyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Frankfurter Agentur für Arbeit, dass die Jugendberufsagentur ab jetzt eine eigene Homepage hat. Gemeinsam mit Woidke, Ernst, Becking, Ullrich und dem Geschäftsführer des Frankfurter Jobcenters Frank Mahlkow drückte er den Startknopf für die neue Internetseite. Sie ist auf jba.frankfurt-oder.de zu finden.