Fürstenwalde (geh). Stolpersteine wurden kürzlich auf dem Gelände der Samariteranstalten verlegt. „Damit setzen wir ein Zeichen der Erinnerung an Menschen, die in der NS-Zeit verfolgt, abtransportiert und ermordet wurden”, sagt Christine Dormann, bei den Samariteranstalten zuständig für Kommunikation. „Die damaligen Schicksale konnten wir mit der Arbeitsgruppe Stolpersteine durch Recherchen und Kooperationen erhellen.” Zur Arbeitsgruppe gehören auch Gabi Moser von der Arbeitsstelle für Evangelische  Jugendarbeit und Guido Strohfeldt vom Museum Fürstenwalde. Nach der Verlegung vor dem Haus Germania gedachten Schülerinnen und  Schüler aus der Burgdorf-Schule der Opfer. Nach der Stolpersteinverlegung hatten die Samariteranstalten zur einer Zusammenkunft in den Festsaal auf dem Samaritergelände eingeladen. Hier wurden Musik, Möglichkeiten zum Gespräch und eine kleine Ausstellung zu den bereits verlegten Stolpersteinen angeboten.