Eisenhüttenstadt (hn). Das Mobile Schülerlabor "Science on Tour" der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) machte in Eisenhüttenstadt Halt.

„Wir führen hier einen praktischen Kurs im Bereich der Biologie/Biotechnologie durch”, erklärte dessen Leiter Sebastian Hänsel, „damit die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit bekommen, ein Berufsfeld mal praktisch zu erkunden und mit ihren Interessenslagen abzugleichen.” Diese Kurse gehen über die pure Theorie hinaus und vermitteln praktische Einblicke die Wissenschaft. Vielfältig seien die Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern, die durch das mobile Labor auf Studienmöglichkeiten und Bildungsträger aufmerksam geworden sind. Viele entscheiden sich für ein Studium.
Das Schülerlabor wird vollständig aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert, wodurch es möglich ist, Kurse kostenfrei anzubieten. Das Besondere besteht dabei darin, dass das Labor an die Schulen kommt.
Zu jenen, die in der Gesamtschule 3 dabei waren, gehören Sarah Hömke aus der 11c und Thomas Buley aus der 11b. „Wir haben heute eine Kiwi aufgeschnitten und so bearbeitet, dass wir aus den Zellen die DNA gewinnen konnten”, sagte Sarah, die überlegt, Biologie zu studieren.
Für den Lehrerberuf zeigt Thomas Interesse, in Biologie und Mathematik will er künftige Generationen unterrichten. Nun nutzte er die Chance, Wissenschaft zu praktizieren, einen kleinen Einblick in die Gentechnik, die ihn schon in der Grundschule interessierte, zu bekommen.
Beide plädieren dafür, die Herkunft des Lebens von der wissenschaftlichen Seite her aufzuklären, die Evolution und deren Funktionsweise verstehen zu lernen. Ein Baustein zur Erkenntnis waren auch die zwei Stunden im mobilen Schülerlabor.