Ostbrandenburg (geh). Das Team vom Hauptzollamt war erfolgreich beim Kampf gegen Drogenkonsum bei Musikfestivals.

Das Hauptzollamt Frankfurt (Oder) führte eine mehrtägige Schwerpunktkontrolle durch. Im polnischen Garbicz waren zwischen dem 3. und dem 8. August 2017 durchschnittlich 120 Kontrollbeamtinnen und Kontrollbeamte im Einsatz. Mit einigem logistischen Aufwand und der Hilfe der Leute vom Technischen Hilfswerk (THW) wurden an diesen Tagen insgesamt ungefähr  160 Reisebusse und 70 sonstige Fahrzeuge der an- und abreisenden Festivalbesucher einer intensiven Personen- beziehungsweise Transportmittelkontrolle unterzogen. Dabei nutzten die Zöllnerinnen und Zöllner zur Unterstützung Zollhunde, Röntgengerät und Videoendoskope. Die Durchsuchungen erfolgten zu allen Tageszeiten - auch am Abend und in den frühen Morgenstunden. Der 7. Sinn der Beamten verfehlte seine Wirkung während der Schwerpunktkontrolle nicht.
Einen ähnlichen Einsatz gab es bereits voriges Jahr. Im Nachgang sagte Nadja Severin von der Stabsstelle Controlling beim Hauptzollamt Frankfurt (Oder) damals: „Obwohl durch den Veranstalter informiert wurde, dass der Zoll intensiv kontrolliert, wurden Drogen gefunden”. Ähnlich war es in diesem Jahr. Kontrollen durch das Hauptzollamt Frankfurt (Oder) waren angekündigt. Trotzdem sind teilweise gut versteckte Drogen und Substanzen, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, entdeckt worden.
Im Ergebnis der Schwerpunktkontrollen haben die Zöllnerinnen und Zöllner 602 Strafverfahren, überwiegend wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, eingeleitet. Im Vergleich zum vorigen Jahr ist die Anzahl der eingeleiteten Strafverfahren um 133 angestiegen.