Frankfurt/Oder (gla). Die Sanierung der Lenné-Schule ist abgeschlossen.

Nach eineinhalb?Jahren Vorbereitung und zweieinhalb Jahren Bauzeit kann die Inklusionsschule wieder normale arbeiten. Zu den Baumaßnahmen zählten ein zweigeschossiger Anbau, die Erneuerung der Decken, Fenster, Fußbodenbelag, Heizkörper und Elektroinstallationen. Brandschutztüren wurden eingebaut und Hecken wurden neu angepflanzt. Die Raumakustik wurde verbessert. Das Gebäude ist jetzt auch barrierefrei. Außen erhielt es einen grün-gelben Anstrich, der an den Gartenkünstler Peter Joseph Lenné erinnern soll. Während der Baumaßnahmen ging der reguläre Schulbetrieb weiter.
Um die Fertigstellung ihrer Schule zu feiern, führten die Kinder der Klasse 6a am Dienstag ein Unterhaltungsprogramm mit Humor, Musik und Tanz in der Aula auf. Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke, Baudezernent Markus Derling und Bildungsdezernent Jens-Marcel Ullrich waren Gäste der Veranstaltung. „Ich wurde hier eingeschult“, erinnerte sich Dr. Wilke, „wir hatten hier Musikunterricht in diesem Raum“. Das war vor etwa fünfzig Jahren. „Ich fand damals schon die Grundstruktur mit dieser U-Form anheimelnd“, sagte der Oberbürgermeister über das Gebäude. Nach der Sanierung verfügt es jetzt über Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung, wodurch Betriebskosten eingespart werden. Dr. Wilke dankte dem Land Brandenburg für die Fördermittel, die das Bauvorhaben ermöglicht hatten.
Auch der für die Objektplanung verantwortliche Ingenieur Matthias Krebs wandte sich an die Gäste. Er erläuterte in Zahlen den Ablauf der Bauarbeiten. Die Kosten betrugen 1,3 Millionen für die Inklusion und 3,4 Millionen für die Sanierung. Markus Derling nannte die Sanierung der Lessingschule, der Erich Kästner Grundschule und der Lenné-Schule gute Beispiele „für die Bauprojekte, die wir noch vorhaben“. Dazu zählt die Oberschule „Ulrich von Hutten“. „Ich denke, wir haben allen, auch der Wirtschaft, etwas Gutes getan“, fasste Jens-Marcel Ullrich den Erfolg des Sanierungsprojekts zusammen.