Berlin (gla). Am Fraunhofer-Institut wurde die Integrationslinie der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD) in Betrieb genommen.

Die Einweihung erfolgte im Rahmen des ersten FMD Innovation Day. Zu den Mitgliedern der Forschungskooperation gehören elf Fraunhofer-Institute des Verbunds Mikroelektronik und die Leipniz-Institute FBH in Berlin und IHP in Frankfurt (Oder). In den vergangenen Monaten bauten sie das standortübergreifende Netzwerk aus. Jetzt gingen die ersten Anschaffungen für die Modernisierung der Laboranlagen in Betrieb.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt mit 350 Millionen Euro. Dr. Michael Meister, parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professor Matthias Kleiner, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Professor Georg Rosenfeld, Mitglied des Vorstands der Fraunhofer-Gesellschaft und Professor Hubert Lakner, Vorsitzender des Lenkungskreises der FMD übernahmen stellvertretend die Einweihung. Über 120 Gäste konnten beim Innovation Day selbst einen Blick auf die Anlagen im Reinraum des Gastgebers werfen.
Mit dem Aufbau der FMD entsteht ein neues Angebot für die deutsche und europäische Halbleiter- und Elektronikindustrie. Dr. Michael Meister untermauerte das Potenzial dieser Forschungskooperation: „Wir brauchen im Zeitalter der Digitalisierung wieder mehr Hightech-Wachstum in Europa. Wir wollen unsere Zukunft selbst entscheidend mitgestalten und die Mikroelektronik von übermorgen hier entwickeln.“ Mit mehr als 2.000 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die FMD jetzt schon der weltweit größte Zusammenschluss für Technologien auf dem Gebiet der Smart Systems.