Wriezen (daf). Ein neuer Standort verbessert die Versorgungssituation in Märkisch-Oderland.

Mehr als 1.800 Menschen haben in Frankfurt (Oder), den Landkreisen Oder-Spree und Märkisch-Oderland den Johanniter-Hausnotruf. Vorrangig wird der Hausnotruf von Seniorinnen und Senioren genutzt. Und das, obwohl etwa 90 Prozent von ihnen ein weitestgehend selbständiges und aktives Leben führen. Doch gerade in der ländlich geprägten Region Ostbrandenburgs sind die Menschen häufig auf den kleinen Notfallknopf angewiesen, denn oft sind Familienangehörige aufgrund beruflicher Perspektiven aus der Region weggezogen oder pendeln täglich zur Arbeit in die größeren Orte. Bisher wurden die Menschen im gesamten Gebiet von zwei Standorten aus versorgt.
Am Freitag, 27. Januar 2017, wurde nun ein neuer Standort der Johanniter-Unfall-Hilfe in Wriezen eröffnet.
Mit diesem Standort möchten die Johanniter das Versorgungsnetz der Notrufdienste in Märkisch-Oderland verbessern.  Denn nun wird die Betreuung noch individueller, die Wege werden kürzer und die Termine können noch kundenorientierter umgesetzt werden.
Mit einem kleinen Programm eröffnete die evangelische Grundschule Wriezen die Veranstaltung. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe im Regionalverband Oderland-Spree, Mandy Lehmann, durchschnitt der Fachbereichsleiter des Bau- und Ordnungsamtes, Karsten Ilm das symbolische rote Band.
Nach dem offiziellen Teil kamen die anwesenden Gäste bei einem kleinen Buffet zu interessanten Gesprächen zusammen. Um 13 Uhr wurden auch die Bewohner des Hauses in der August-Ellingerstraße 28a in der neuen Dienststelle begrüßt.