Frankfurt/Oder (gla). An der Europa-Universität Viadrina hat das Wintersemester begonnen.

1.321 neue Studenten wurden für das erste Fachsemester neu eingeschrieben. Beworben hatten sich 4.883 Personen. Das teilte der Präsident der Viadrina Professor Dr. Alexander Wöll während einer Pressekonferenz mit. Ein Viertel aller Studenten kommen aus dem Ausland. Den größten Anteil stellt Polen, gefolgt von der Türkei und der Ukraine. „Das zeigt, dass die Viadrina tatsächlich ein attraktiver Studienort ist“, sagte Wöll.
490 Studenten schickt die Viadrina in ein Auslandssemester. Zirka 70 Prozent der in Frankfurt Immatrikulierten absolvieren im Laufe ihres Studiums Auslandssemester an einer der rund 250 Partneruniversitäten weltweit. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 30 Prozent. Die beliebtesten Zielländer sind Frankreich, Spanien und Polen. Die Türkei sank aufgrund der dortigen Menschenrechtslage von Platz 2 auf Platz 4. „Aber die Zahl der aus der Türkei kommenden Studierenden ist weiterhin stabil“, gab Wöll an.
Mit dem Semesterbeginn findet auch das Jubiläumsjahr der 1991  neu gegründeten Universität seinen Abschluss.
Neu in diesem Semester ist der interdisziplinäre Studiengang „Recht und Politik“  mit dem Abschluss Bachelor of Arts. Für die 50 Plätze dieses Kurses gingen über 300 Bewerbungen ein.
Die Renovierung und Neunutzung der alten Mensa wird jetzt auch vom Bildungsministeriums Brandenburg unterstützt. Das Ministerium versprach, bis zu acht Millionen Euro bereitzustellen. Somit kann die Arbeit an Fenstern und Heizungen und die Bauplanung für die eigentliche Renovierung beginnen.