Frankfurt/Oder (eb/geh). Mit Beschluss des Jugendhilfeausschusses vom 13. September 2016 wurde ein Interessenbekundungsverfahren zur Konzeptentwicklung und -umsetzung für die Jugendarbeit im Stadtteil Süd durchgeführt.

Grundlagen dafür waren die verfügbaren finanziellen Ressourcen und die Ergebnisse einer durchgeführten Sozialraumanalyse. Im Ergebnis des Interessenbekundungsverfahrens wurde der Flexiblen Jugendarbeit die Aufgabe übertragen, konzeptionell ein Angebot der Jugendarbeit zu entwickeln und umzusetzen.
Nun geht ein Angebot an den Start, mit dem Frankfurt (Oder) in der Jugendarbeit Neuland betritt: Eine ehemals „rollende Stadtbibliothek“ entwickelt sich zu einem mobilen Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche. Der Bus verfügt über Standheizung, Toilette, einen barrierefreien Zugang, Rückzugsmöglichkeiten, zwei Arbeitsplätze, unterschiedliche Sitzmöglichkeiten, W-LAN, Raum für Beratungsgespräche und Aktionen. „Gute Startbedingungen also”, meint Martin Lebrenz, Pressesprecher der Stadt Frankfurt (Oder).
Durch das Anfahren von öffentlichen Plätzen im Stadtteil Süd greift die Ausrichtung des Konzeptes die Ergebnisse der Bedarfserfassung auf. Diese hat ergeben, dass sich Kinder  und Jugendliche schwerpunktmäßig außerhalb von Einrichtungen aufhalten und öffentliche Plätze als Aktionsraum nutzen. Der Name „OMNIbus“ wurde bewusst gewählt. OMNI steht dafür, alle mitzunehmen, Bus bedeutet Mobilität und Flexibilität.
Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt liege in der Kooperation und Netzwerkarbeit mit anderen Angeboten der Jugendarbeit und Akteuren. Darüber hinaus möchte sich der OMNIbus bei Höhepunkten städtischen Lebens, als Angebot der Jugendarbeit präsentieren. Premiere hat der OMNIbus am 19. Mai beim Fest der Nachbarn im Stadtteil Süd gefeiert.
Wer das Projekt unterstützen oder in Anspruch nehmen möchte, kann sich an Maik Pistiak wenden. Er ist per E-Mail an  pistiak@flexible-jugendarbeit.de zu erreichen.