Frankfurt/Oder (geh). Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke hatte am ersten Sonntag im Januar zum Neujahrsempfang ins Rathaus gebeten.

„Frankfurt (Oder) hat 2017 Selbstbewusstsein gezeigt”, sagte der Oberbürgermeister. Die Freude darüber war ihm anzusehen. Dr. Martin Wilke zog dieses Resümee mit Blick auf die gescheiterte Kreisgebietsreform.
Die vielen Frankfurterinnen und Frankfurter, die seiner Einladung ins Rathaus gefolgt waren, klatschten Beifall. Und auch die Beigeordneten Jens-Marcel Ullrich und Markus Derling, die an der Seite des Oberbürgermeisters auf der kleinen Bühne standen, nickten wohlwollend. Auch mithilfe der ablehnenden Haltung vieler Frankfurter habe die Landesregierung ihre Pläne in letzter Sekunde zurücknehmen müssen. „Man kann eben nicht an der kommunalen Familie vorbeiregieren”, erklärte der Oberbürgermeister in Richtung Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und dessen Mitstreiter.
Dr. Wilke wagte in seiner kurzen Ansprache auch einen Ausblick auf das laufende Jahr. „Die Herausforderungen in 2018 werden nicht kleiner, aber unsere Chancen werden größer”, machte er Mut. Verbesserte Rahmenbedingungen verbinde der Oberbürgermeister unter anderem mit dem für 2018 geplanten Haushaltsüberschuss, dem beginnenden Schuldenabbau und dem konstruktiveren Miteinander, das mittlerweile zwischen Stadtverwaltung und Landesregierung herrsche. Seine Forderung nach einem fairen Lastenausgleich für Sozialaufwendungen formulierte der Oberbürgermeister während des Neujahrsempfangs erneut.
In diesem Jahr waren auch etliche der insgesamt 850 Mitarbeiter der Stadtverwaltung anwesend. Ihnen sprach Dr. Martin Wilke seinen besonderen Dank aus. Sie alle bieten den Frankfurterinnen und Frankfurtern täglich an die 150 Dienstleistungen an. „Damit zeigen sie, dass wir für die Einwohner da sind”, lobte der Oberbürgermeister.
Nach der offiziellen Rede erhob Dr. Martin Wilke gemeinsam mit Markus Derling und Jens-Marcel Ullrich das Sektglas in Richtung der gut gelaunten Gäste und eröffnete das Buffet.