Frankfurt/Oder (geh). Der Einladung von Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke zum Neujahrsempfang ins Rathaus folgten viele Frankfurterinnen und Frankfurter.

„Frankfurt ist Vielfalt”, sagte Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke zu den anwesenden Gästen. Dieser Satz entlockte ihnen Applaus. Und noch mehr Beifall gab es für seine Feststellung, dass die Frankfurterinnen und Frankfurter maßgeblich zum Erfolg der Stadt beitragen.
Bevor Wilke mit seiner Rede begann, hatte er sich an den Eingang zum Festbereich gestellt, um - gemeinsam mit Ehefrau Christine und den Beigeordneten Jens-Marcel Ullrich und Markus Derling - alle Gäste mit Handschlag zu begrüßen. Diese Geste nahmen die Frankfurterinnen und Frankfurter gern an. Versorgt mit einem Gläschen Sekt, Wasser oder Saft suchten sich die Gäste ein Plätzchen vor dem Rednerpult. Die Halle in der zweiten Etage des Rathauses war gut gefüllt.
Wilke nutzte die Gelegenheit des Neujahrsempfangs, um auf das im vergangenen Jahr Erreichte zurückzublicken. Er zählte alle Jubiläen auf, die in Wirtschaft, Bildung oder Vereinswesen gefeiert werden konnten. Und er erinnerte an die vielen Preise, die im Jahr 2016 nach Frankfurt (Oder) geholt wurden. Natürlich wollte der Oberbürgermeister auch auf das aktuelle Jahr eingehen. Themen, die ab jetzt angegangen werden müssen, seien der Haushalt, die Schaffung beziehungsweise der Erhalt von Arbeitsplätzen, die Belebung der Innenstadt und die Akquise von Investoren. Für ganz wichtig halte Dr. Martin Wilke aber auch die Feierlichkeiten zum 500. Jubiläum der Reformation, an denen Frankfurt (Oder) maßgeblich beteiligt sein wird. Stefan Stern vom Ensemble des Modernen Theaters Oderland gab den Gästen als Martin Luther schon eine kleine Einstimmung auf diesen runden Geburtstag.
Bevor für die Frankfurterinnen und Frankfurter das Buffet eröffnet wurde, sorgte Wilke noch für einen Lacher als er sagte: „Ich wünsche Ihnen ein gutes Jahr 1917”. Diesen kleinen Fauxpas nahm ihm natürlich niemand übel. Im Gegenteil. Aus dem Publikum kam die Feststellung: „Siehste, unser Oberbürjermester ist och nur’n Mensch”.