Frankfurt/Oder (eb/geh). Die Frankfurter Sozialdemokraten nominieren Jens-Marcel Ullrich als Oberbürgermeisterkandidat.

Nach einer intensiven und offenen Diskussion mit den Mitgliedern der SPD in den Ortsvereinen hat eine klare Mehrheit in der Mitgliederversammlung den Vorschlag des Unterbezirksvorstands, Jens-Marcel Ullrich als Oberbürgermeisterkandidaten für die im nächsten Jahr anstehende Oberbürgermeisterwahl ins Rennen zu schicken, bestätigt.
Anders als zur letzten OB-Wahl gab es keine Gegenkandidatur. Die Atmosphäre war von Neugier, Konstruktivität und Geschlossenheit geprägt.
Der nunmehr bestätigte Kandidat nutzte die Gelegenheit, den anwesenden SPD-Mitgliedern erste - aus seiner Sicht - zu setzende Prioritäten zu eröffnen. Jens-Marcel Ullrich sagte: „Ich möchte mehr Geld für gute Lernbedingungen in den Schulen in den Haushalt einstellen und somit für eine schnellere Beseitigung des Reparaturrückstaus sorgen. Ich möchte mehr Geld für den Sport zur Verfügung stellen. 25 Millionen Reparatur- und Investitionsrückstau sind ein Unding und prioritär abzubauen“. Jens-Marcel Ullrich kündigte an, nach der Nominierung in einen Diskussionsprozess mit den SPD-Mitgliedern eintreten zu wollen, um weitere Schwerpunkte zu definieren. Grundlage dabei soll das aktuelle Wahlprogramm der SPD Frankfurt (Oder) werden.
Jens-Marcel Ullrich wurde 1967 in Leipzig geboren. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Der 49-Jährige ist derzeit Beigeordneter der Stadt Frankfurt (Oder) für Soziales, Gesundheit, Schulen, Sport und Jugend. In Ullrichs Zuständigkeit gehören zudem die  Integrationsbeauftragte, IT-Sicherheitsbeauftragte, die Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte sowie das Stadtarchiv. Kommissarisch trägt er Verantwortung für den Bereich Personal-, Organisations- und Technikdienstleistungen sowie für den Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen.
Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke meint, Jens-Marcel Ullrich sei der Richtige für Frankfurt (Oder). Er schätze ihn als streitbaren Kämpfer ein, der für seine Stadt die Interessen der Bürgerinnen und Bürger mit Nachdruck vertreten werde.