Eisenhüttenstadt (hn). Seit einer Woche ist nun Wirklichkeit, was zwanzig Jahre der Planung bedurfte - die Cafeteria des Oberstufenzentrums (OSZ) wurde ihrer Bestimmung übergeben.

Lange haben Lehrer und Schüler darauf gewartet: Einen Ort zu haben, wohin sie sich für einen Imbiss zurück ziehen und wo sie in angenehmer Atmosphäre während der Freistunden relaxen können. Mit der neuen Cafeteria haben sie diesen Platz nun.
Joachim Schenk, Schulleiter des Oberstufenzentrums Oder-Spree mit den Standorten Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt, begrüßte die vielen Gäste, die zur Übergabe dieses „schönen neuen Schulgebäudes” erschienen waren - darunter nicht nur Lehrer und Schüler, sondern auch ehemalige Mitstreiter, Mitarbeiter des Architekturbüros und Vertreter der Kreisverwaltung als Träger der Schule.
Er bedankte sich bei allen Akteuren, die den Bau entsprechend des Zeit- und Kostenplanes realisiert haben und sprach Landrat Rolf Lindemann ein besonders Dankeschön dafür aus, dass er ständig ein offenes Ohr für die Belange der Bildungseinrichtungen hat.
Schenk erinnerte daran, dass in Sichtweite bis vor Kurzem mehr als zwölf Jahre ein Imbisswagen stand, der bei Wind und Wetter von Edeltraud Krüger, die nun in der Cafeteria weiter beschäftigt wird, betrieben worden war, um die Azubis zu versorgen. Diese Form sei aber für eine Bildungseinrichtung dieser Dimension nicht mehr standesgemäß, denn Bildung benötige rundherum Bedingungen, die das Lernen fördern. Landrat Lindemann zeigte seine Freude darüber, dass „das Elend eines Provisoriums” sein Ende fand und die Bauarbeiten pünktlich zum Schuljahresanfang abgeschlossen werden konnten. Nun stehen noch der Abriss einer Baracke in den Herbstferien und die Gestaltung der Außenanlagen in den Sommerferien 2018 auf dem Plan, um einen fertigen Schulstandort zu schaffen.
Viele Veränderungen hatte es in den vergangenen 23 Jahren seit der Übernahme der Schule durch den Landkreis gegeben. Immer wieder wurde saniert, gebaut und neu ausgestattet. Nun ist sichtbar, dass die Mühe sich gelohnt hat und die Absolventinnen und Absolventen eine hervorragende Ausbildung erfahren.
Schüler Marius Perret dankte namens seiner Mit-Azubis für das neue Gebäude, das genügend Sitzmöglichkeiten bietet, um nicht nur Speisen einzunehmen, sondern auch Freistunden zu verbringen. Nun müssen nicht mehr die Schulflure dafür herhalten. Er stellte fest, dass die Angebote der Cafeteria, darunter täglich zwei Mittagsgerichte, von den Schülern gern in Anspruch genommen werden. „Worüber wie uns aber besonders gefreut haben, war, dass wir von einem bekannten Gesicht betreut wurden - unserer Edeltraud Krüger”, so Marius. „Wir schätzen an ihr besonders ihre freundliche und hilfsbereite Art und lieben es, mit ihr Smalltalk zu führen.” Obwohl sie bereits im Rentenalter ist, macht es ihr Spaß, für die Schüler zu arbeiten, wofür er sich mit einem Blumenstrauß bedankte.