Neutrebbin (eb/gla). Zum Ausklang des alten Jahres unternahmen die Jungen und Mädchen der Oderbruch-Oberschule wieder diverse Aktivitäten mit den Kindern und Jugendlichen der polnischen Partnerschule Bogdaniec.

Die langjährige Schulpartnerschaft zwischen Bogdaniec, nach der polnischen Schulreform nun Grundschule (Szkoła Podstawowa) für die Klassenstufen 1 bis 8, und der Oderbruch-Oberschule Neutrebbin ist auch in den letzten Wochen des Jahres 2017 erfolgreich fortgesetzt worden.
So besuchte eine gemeinsame deutsch-polnische Schülergruppe am Nikolaustag den Brandenburger Landtag in Potsdam. Neben der Besichtigung fand eine Gesprächsrunde mit Simona Koß, Landtagsabgeordneten und Bildungspolitischen Sprecherin der SPD, statt. Die jungen Gäste bewiesen Aufgeschlossenheit sowie Interesse gegenüber dem nicht immer ganz einfachen Thema der Politik.
Wie schon in den letzten Jahren, trat nach mehreren intensiven Vorbereitungsrunden in Witnica und in Güstebieser Loose, eine gemeinsame deutsch-polnische Mannschaft beim diesjährigen LEGO-Wettbewerb am 8. Dezember 2017 in Frankfurt (Oder) an. Diese Mannschaft belegte den zehnten Platz.
Der Besuch des Weihnachtsfestes in Bogdaniec ist ebenfalls zu einer guten Tradition geworden. Deshalb fuhren eine jahrgangsübergreifende Schülergruppe und zwei Lehrkräfte am 14. Dezember 2017 in die polnische Partnerschule, wo gemeinsam musiziert, gemalt, gebastelt und getanzt wurde. Sprachlichen Herausforderungen wurde mit Hilfe der Sprachanimation begegnet.
„Durch die tolle konstante Kooperation zwischen Bogdaniec und Neutrebbin gestalten die Mitglieder der Schulgemeinschaften aktiv den offenen Lernraum in unserer deutsch-polnischen Grenzregion“, teilt Doreen Kind, kommissarische Schulleiterin der Oderbruch-Oberschule mit. „In häufigen interkulturellen Begegnungssituationen sind Aufgeschlossenheit, Achtung,  Respekt und das Miteinander jedes Mal aufs Neue gefragt. Auch wenn dies nicht immer einfach ist, führt jede bewältigte Situation zum Wachsen des Einzelnen und damit zur Bereicherung des persönlichen Lebens.“