Neutrebbin (eb/geh). Vertreter aus über 30 einheimischen Unternehmen und Institutionen trafen sich kürzlich in der Turnhalle der Oderbruch-Oberschule Neutrebbin.

Sie und die Schule verbindet ein gemeinsames Anliegen: Die nachhaltige Besetzung von Ausbildungsstellen in der Region. Während dieses Treffens wurden Möglichkeiten vorgestellt, wie aktive Partnerschaften zwischen einzelnen Unternehmen beziehungsweise Institutionen sowie einzelnen Schülern auf den Weg gebracht werden können. Dazu wurde das Konzept des „Praxislernens in Betrieben“ erläutert, das gemäß der Brandenburgischen Landesstrategie zu einer praxisnahen Berufsorientierung gehört.
Entscheidende Voraussetzung für die Umsetzung des Konzeptes ist die Gewinnung von Kooperationspartnern in lokalen Betrieben. Die Anwesenden hatten Fragen, die von Vertretern aus Unternehmen sehr kompetent beantwortet wurden. Viele der Teilnehmer zeigten sich gegenüber dem Konzept des „Praxislernens in Betrieben“ sehr interessiert und aufgeschlossen. „Damit werden wir als Schule ermutigt, dieses Konzept gemeinsam mit Kooperationspartnern umzusetzen. Dabei sind wir nicht allein”, sagt Doreen Kind, kommissarische Schulleiterin der Oderbuch-Oberschule. Sie dankt dem Schulträger, dem Amt Barnim-Oderbruch, für die außergewöhnliche Initiative, dem Bürgermeister von Neutrebbin, Werner Mielenz für sein unermüdliches Engagement, Uwe Hoppe, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, Gundolf Schülke, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg, sowie allen anwesenden regionalen Unternehmen und Institutionen für ihre Teilnahme. „Ein besonderes Dankeschön geht an Frau Lemme und an Herrn Schwefel für ihre aktive Unterstützung der Veranstaltung”, so Doreen Kind.
Grund- und Oberschule Neutrebbin werden sich im nächsten Schuljahr gemeinsam als Schulzentrum auf den Weg machen. Sie möchten ein zweites Zuhause für Schülerinnen und Schüler von der 1. bis 10. Klasse sein, wo alle ihre Stärken einbringen, regelmäßig ein kreativer Meinungs- und Ideenaustausch stattfindet sowie täglich positive Erfahrungen  gesammelt werden können. Doreen Kind: „Unser Anliegen ist es, dass junge Menschen ihr Potenzial entfalten, so dass sie in unserer Region ein erfülltes berufliches und letztlich privates Leben haben werden”. Das stattgefundene Treffen zahlreicher Akteure der Region ist in den Augen der kommissarischen Schulleiterin und ihrer Mitstreiter ein Ausdruck dessen, dass sie dieses Ansinnen teilen. Sie betont: „Das erfüllt uns mit Zufriedenheit und ist zugleich Ansporn, weiterhin unser Möglichstes bei der Umsetzung des Anliegens zu geben”.