Ostbrandenburg (daf). Die Zahl der Arbeitslosen hat im Monat Oktober in der Region erstmals seit Wiedervereinigung die 15.000-Marke unterschritten.

„Der Arbeitsmarkt hat von der Herbstbelebung profitiert”, begründet Jochem Freyer, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder), diese Entwicklung. Die Arbeitslosenquote sank auf 6,7 Prozent gegenüber 7,3 Prozent aus dem Vorjahr.
Frankfurt (Oder) hat 2.419 Arbeitslose für den Monat Oktober zu registrieren. Das sind 388 Arbeitslose weniger als noch vor einem Jahr. Gegenüber zum Vormonat September sind es 133 Arbeitssuchende weniger. 540 Menschen meldeten sich im Oktober arbeitslos, 681 haben eine neue Stelle gefunden.
Das ostbrandenburgische Handwerk konnte zum Stichtag 31. Oktober 2017 immerhin 898 - davon 824 betriebliche - neue Lehrverträge für das erste Ausbildungsjahr registrieren. Das ist ein Zuwachs um 4,1 Prozent zum Vorjahr.  „Wir hoffen, dass die betriebliche Nachfrage so hoch bleibt”, kommentierte Michaela Schmidt, Abteilungsleiterin Berufsbildung der Handwerkskammer Ostbrandenburg die Zahlen. Für den Bereich der IHK Ostbrandenburg gab Michael Völker, Leiter des Geschäftsbereiches Aus- und Weiterbildung, an, dass 907 Lehrlingsverträge dokumentiert werden konnten. Im Jahr zuvor waren es noch 915. „Der Handel ist die stärkste Ausbildungsbranche in Ostbrandeburg”, so Völker. Gleichzeitig bedauerte er, dass „jeder zweite Betrieb in diesem Jahr nicht alle Ausbildungsplätze besetzen konnte.
Clarissa Matos Bernal, Pressesprecherin der Agentur für Arbeit in Frankfurt (Oder) wies zum Ende der Pressekonferenz auf die neue Kampagne „Typisch Ich” hin. Auf www.dasbringtmichweiter.de  können Jugendliche ihr geeignetes Berufsprofil herausfinden.